Martin Luther King und die Bürgerrechtsbewegung in den USA

Beginn: 06. Feb 18, 19:00 Uhr | Ende: 06. Feb 18, 21:00 Uhr | Schloss Herrenhausen

Was wurde aus Martin Luther Kings Traum von Gleichberechtigung zwischen Schwarzen und Weißen? Das Herrenhäuser Forum am 6. Februar in Hannover geht auf Spurensuche in Vergangenheit und Gegenwart.

Am 28. August 1963 hielt Martin Luther King Jr. vor dem Lincoln Memorial seine weltberühmte Rede "I Have a Dream". (Foto: Autor unbekannt via Wikimedia Commons)

Am 28. August 1963 hielt Martin Luther King Jr. vor dem Lincoln Memorial seine weltberühmte Rede "I Have a Dream". (Foto: Autor unbekannt via Wikimedia Commons)

"I have a dream" - rief Martin Luther King 1963 den 250.000 Zuhörern in Washington zu; einen Traum von einer Gesellschaft ohne Rassentrennung, von politischer und von ökonomischer Gleichbehandlung. Offiziell ist die Sklaverei in den USA zwar seit 1865 abgeschafft, doch die Segregation zwischen Schwarzen und Weißen bestand fort: Afroamerikaner mussten spezielle Sitzplätze in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Kneipen benutzen, die Kinder gingen auf separate Schulen. Der Widerstand, der sich vor allem in den Südstaaten seit den 1950er Jahren formierte, wurde zu einer immer breiteren Bürgerrechtsbewegung gegen soziale Unterdrückung und Rassismus. Die Welt jedoch nahm erst richtig Notiz, als ein 381 Tage dauernder Boykott gegen die öffentlichen Transportmittel in Montgomery dazu führte, dass die Rassendiskriminierung gerichtlich für verfassungswidrig erklärt wurde. Für seinen Mut, sich für die Rechte der Schwarzen einzusetzen, erhielt Martin Luther King 1964 den Friedensnobelpreis. 2008 wurde Barack Obama der erste farbige Präsident der USA. Trotzdem sind die Debatten über Rassismus in der US-Gesellschaft und die faktische Benachteiligung der Afroamerikaner nicht verstummt. Was ist aus Martin Luther Kings Traum geworden?

Programm

Vorträge

Prof. Dr. Andrea Strübind, Universität Oldenburg 

Dr. Nicole Hirschfelder, Universität Tübingen

Moderation: Dr. Tobias Dietrich, Universität Mainz

Veranstaltungsort

Die Veranstaltungen der VolkswagenStiftung finden im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 5, 30419 Hannover, statt. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Üstra-Linien 4 und 5, Haltestelle "Herrenhäuser Gärten". Das Tagungszentrum Schloss Herrenhausen ist barrierefrei.

Eintritt frei

Es stehen 250 Sitzplätze zur Verfügung (freie Platzwahl). Die Türen öffnen 45 Minuten vor Beginn. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Aus Höflichkeit gegenüber den Vortragenden schließen wir den Einlass mit Beginn der Veranstaltung.

Service für Hörgeräteträger

Unter events@volkswagenstiftung.de können Sie für die jeweilige Veranstaltung einen Taschenempfänger mit Kopfhörer vorbestellen.

Veranstaltungsinfos per E-Mail

Sie möchten über zukünftige Veranstaltungen informiert werden? Wir freuen uns über Ihre Registrierung in unserem Veranstaltungsportal unter veranstaltungen.volkswagenstiftung.de.

Die Veranstaltung zum Nachhören

Audio-Mitschnitte unserer Veranstaltungsreihen sowie von ausgewählten Einzelveranstaltungen finden Sie in unserer Mediathek sowie über unser Podcast-Angebot "ListentoScience".

Hintergrund Herrenhäuser Forum

Mit drei verschiedenen Schwerpunkten möchte das Herrenhäuser Forum ein breites Publikum für wissenschaftliche Fragen begeistern. Das Forum für Zeitgeschehen greift jeweils aus aktuellem Anlass historische Ereignisse auf und erörtert deren Bedeutung für unsere Gegenwart und Zukunft. Im Forum Mensch-Natur-Technik, einer Kooperation mit Spectrum der Wissenschaft, diskutieren Wissenschaftler das komplexe Zusammenspiel von Natur und Technik und dessen Wechselwirkungen mit uns und unserer Lebenswelt. Zentrale ökonomische und politische Herausforderungen sowie kontroverse Fragen unseres gemeinschaftlichen Zusammenlebens stehen im Mittelpunkt der Diskussionen im gemeinsam mit NDR Info veranstalteten Forum Politik-Wirtschaft-Gesellschaft.