Frei, eigensinnig, unabhängig? Wie Europa die Zukunft gewinnen könnte

Beginn: 14. Dez 17, 19:00 Uhr | Ende: 14. Dez 17, 21:00 Uhr | Schloss Herrenhausen

Die europäische Idee kann nach den jüngsten Ereignissen neu gedacht werden. Wie unsere Zukunft aussehen könnte, welche Chancen und welche Risiken uns bevor stehen, erörtern Experten aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft am 14. Dezember in Hannover.

Die Bürgerinitiative „Pulse of Europe“ veranstaltet seit 2016 regelmäßig Demonstrationen für ein starkes und geeintes Europa und gegen rechtspopulistische sowie nationalistische Tendenzen. (Foto: Raimond Spekking via Wikimedia Commons CC BY-SA 4.0 http://

Die Bürgerinitiative „Pulse of Europe“ veranstaltet seit 2016 regelmäßig Demonstrationen für ein starkes und geeintes Europa und gegen rechtspopulistische sowie nationalistische Tendenzen. (Foto: Raimond Spekking via Wikimedia Commons CC BY-SA 4.0 http://

Das gebeutelte Europa ist gefordert wie nie. Erfasst es die Chance des historischen Augenblicks? Die Karten werden derzeit neu gemischt - durch Schockwellen von Brexit und Rechtspopulismus, durch die erratische Politik Donald Trumps, durch die Wahl des Europafreundes Macron an die Spitze Frankreichs. Mit Fortune und Bestimmtheit ließe sich womöglich gerade jetzt das Beste der europäischen Idee neu beleben. Schon stellen sich Basisbewegungen und NGOs gegen Neonationalismus und europafeindliche Tendenzen, schon denken Intellektuelle darüber nach, wie ein Europa aussehen müsste, dem die Zukunft gehören kann. Aber wird diese Debatte breit genug und auf der Höhe der Zeit geführt? Welche - vielleicht bislang unerkannten - Gefahren birgt die gegenwärtig offene Lage? Welche Idee von Europa verheißt jetzt Erfolg, und welche Denkmuster verhindern ihn? Wo schließlich verstellen die faktischen (Macht-)Verhältnisse den Weg zu einem selbstbewussten Kontinent, der Freiheit und Unabhängigkeit sogar weltweit befördern könnte?

Eine Veranstaltungsreihe von VolkswagenStiftung und NDR Kultur.

47. Herrenhäuser Gespräch
Frei, eigensinnig, unabhängig? Wie Europa die Zukunft gewinnen könnte
Donnerstag, 14. Dezember 2017, 19.00 Uhr
Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover

Podium

Prof. Dr. Claus Leggewie, Direktor, Kulturwissenschaftliches Institut Essen 
Prof. Dr. Ulrike Guérot, Professorin für Europapolitik und Demokratieforschung, Donau-Universität Krems
Robert-Jan Smits, Generaldirektor Forschung und Innovation der Europäischen Union
Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär, VolkswagenStiftung

Moderation: Dr. Ulrich Kühn, NDR Kultur

Sendetermin: 17. Dezember 2017 / 20.00 Uhr / NDR Sonntagsstudio

Veranstaltungsort

Die Veranstaltungen der VolkswagenStiftung finden im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 5, 30419 Hannover, statt. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Üstra-Linien 4 und 5, Haltestelle "Herrenhäuser Gärten". Das Tagungszentrum Schloss Herrenhausen ist barrierefrei.

Eintritt frei

Es stehen 250 Sitzplätze zur Verfügung (freie Platzwahl). Die Türen öffnen 45 Minuten vor Beginn. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Aus Höflichkeit gegenüber den Vortragenden schließen wir den Einlass mit Beginn der Veranstaltung.

Service für Hörgeräteträger

Unter events@volkswagenstiftung.de können Sie für die jeweilige Veranstaltung einen Taschenempfänger mit Kopfhörer vorbestellen.

Veranstaltungsinfos per E-Mail

Sie möchten über zukünftige Veranstaltungen informiert werden? Wir freuen uns über Ihre Registrierung in unserem Veranstaltungsportal unter veranstaltungen.volkswagenstiftung.de.

Die Veranstaltung zum Nachhören

Audio-Mitschnitte unserer Veranstaltungsreihen sowie von ausgewählten Einzelveranstaltungen finden Sie in unserer Mediathek sowie über unser Podcast-Angebot "ListentoScience".

Herrenhäuser Gespräche

Mit den Herrenhäuser Gesprächen präsentieren die VolkswagenStiftung und NDR Kultur aktuelle Themen aus Wissenschaft und Kultur, die unsere Gesellschaft bewegen. Ganz im Sinne von Gottfried Wilhelm Leibniz positioniert sich Herrenhausen damit als ein Ort des intellektuellen Diskurses, der weit über die Grenzen der Stadt Hannover hinaus eine breite Öffentlichkeit zum Mit- und Nachdenken anregt.