Die Nation schaut in die Röhre - Fernsehen in der BRD und der DDR

Beginn: 28. Feb 17, 19:00 Uhr | Ende: 28. Feb 17, 21:00 Uhr | Schloss Herrenhausen

65 Jahre deutsche Fernsehgeschichte in BRD und DDR: Im Forum für Zeitgeschehen am 28. Februar in Hannover richten Expert(inn)en die Blicke zurück und nach vorn.

Fernsehgerät aus den 50er-Jahren. (Foto: Jonnie Nord via Wikimedia Commons CC BY-SA 3.0 http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)

Fernsehgerät aus den 50er-Jahren. (Foto: Jonnie Nord via Wikimedia Commons CC BY-SA 3.0 http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)

Ein Alltag ohne Fernsehen ist heute kaum noch vorstellbar. 65 Jahre nach dem Beginn der Ausstrahlung der ersten Programme in der BRD und der DDR blicken wir auf eine ereignisreiche Geschichte des Fernsehens zurück. Während der Zuschauer anfangs in öffentlichen "Fernsehstuben" dem aktuellen Programm folgte, eroberte der TV-Apparat schnell die heimischen Wohnzimmer. Mitte der 1970er Jahre besaß fast jeder deutsche Haushalt ein solches Gerät. Das Statussymbol des Wirtschaftswunders avancierte zum Massenmedium. Dabei hat sich die Medienlandschaft seit den ersten ausgestrahlten Programmen 1952 erheblich verändert. Eines ist aber gleich geblieben: Fernsehen prägt uns. Sandmännchen, Tagesschau, Aktuelle Stunde oder Tatort - die Programme illustrieren nicht nur persönliche Präferenzen, sondern stehen beispielsweise ikonisch für die unterschiedlichen Medienlandschaften in den beiden deutschen Staaten. Dem Fernsehen unterstellte man eine gezielte Einflussnahme oder belächelte es als nichtige Unterhaltungsmaschine. Beide Vorwürfe werden auch heute noch angeregt diskutiert. Was können wir aus mehr als einem halben Jahrhundert deutscher Fernsehgeschichte lernen? Den Blick zurück und nach vorn richten Expert(inn)en aus der Medienwissenschaft und dem Journalismus im Rahmen des Forums für Zeitgeschehen.

Programm

Einführung zur deutschen Fernsehgeschichte

Prof. Dr. Reinhold Viehoff, Universität Halle-Wittenberg

Vorträge

Dr. Franziska Kuschel, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Dr. Bernhard Engel, ZDF Medienforschung

Gespräch mit den Vortragenden

Moderation: Prof. Dr. Reinhold Viehoff, Universität Halle-Wittenberg

Veranstaltungsort

Die Veranstaltungen der VolkswagenStiftung finden im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 5, 30419 Hannover, statt. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Üstra-Linien 4 und 5, Haltestelle "Herrenhäuser Gärten". Das Tagungszentrum Schloss Herrenhausen ist barrierefrei.

Eintritt frei

Es stehen 250 Sitzplätze zur Verfügung (freie Platzwahl). Die Türen öffnen 45 Minuten vor Beginn. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Aus Höflichkeit gegenüber den Vortragenden schließen wir den Einlass mit Beginn der Veranstaltung.

Service für Hörgeräteträger

Unter events@volkswagenstiftung.de können Sie für die jeweilige Veranstaltung einen Taschenempfänger mit Kopfhörer vorbestellen.

Veranstaltungsinfos per E-Mail

Sie möchten über zukünftige Veranstaltungen informiert werden? Wir freuen uns über Ihre Registrierung in unserem Veranstaltungsportal unter veranstaltungen.volkswagenstiftung.de.

Die Veranstaltung zum Nachhören

Audio-Mitschnitte unserer Veranstaltungsreihen sowie von ausgewählten Einzelveranstaltungen finden Sie in unserer Mediathek sowie über unser Podcast-Angebot "ListentoScience".

Hintergrund Herrenhäuser Forum

Mit drei verschiedenen Schwerpunkten möchte das Herrenhäuser Forum ein breites Publikum für wissenschaftliche Fragen begeistern. Das Forum für Zeitgeschehen greift jeweils aus aktuellem Anlass historische Ereignisse auf und erörtert deren Bedeutung für unsere Gegenwart und Zukunft. Im Forum Mensch-Natur-Technik, einer Kooperation mit Spectrum der Wissenschaft, diskutieren Wissenschaftler das komplexe Zusammenspiel von Natur und Technik und dessen Wechselwirkungen mit uns und unserer Lebenswelt. Zentrale ökonomische und politische Herausforderungen sowie kontroverse Fragen unseres gemeinschaftlichen Zusammenlebens stehen im Mittelpunkt der Diskussionen im gemeinsam mit NDR Info veranstalteten Forum Politik-Wirtschaft-Gesellschaft.