"Eine Minute vor Mitternacht" - Die Kuba-Krise 1962

Begin: Feb 07 '17, 7:00 pm | End: Feb 07 '17, 9:00 pm | Schloss Herrenhausen

Wie fragil der Frieden im Kalten Krieg war zeigt das Forum für Zeitgeschehen zur Kuba-Krise 1962, das am 7. Februar in Hannover stattfindet.

Luftbild einer Raketenbasis in San Cristobal, aufgenommen am 1. November 1962. (Foto: U.S. Department of Defense and John F. Kennedy Presidential Library via Wikimedia Commons)

Luftbild einer Raketenbasis in San Cristobal, aufgenommen am 1. November 1962. (Foto: U.S. Department of Defense and John F. Kennedy Presidential Library via Wikimedia Commons)

Im Oktober 1962 hielt die Welt den Atem an. In der Kuba-Krise wurden erstmals die Gefahren des Wettrüstens der beiden Supermächte USA und Sowjetunion deutlich: Ein Atomkrieg stand unmittelbar bevor. Von den USA zunächst nicht bemerkt, wurden 1962 auf Kuba sowjetische Mittelstreckenraketen, Soldaten und Ausrüstung stationiert. Dies war gleichsam eine Reaktion auf die bereits Ende der 50er Jahre in der Türkei stationierten amerikanischen Waffen. Die Lage spitzte sich zu als die sowjetische Seite immer wieder versuchte, die amerikanische See-Blockade zu durchbrechen. Kennedy und Chruschtschow drohen mit dem Erstschlag. Erst nach mehreren geheimen Verhandlungen zog Chruschtschow am 27. Oktober die Raketen ab. Kennedy verzichtete auf eine Invasion in Kuba und verspricht den Abbau von Raketen in der Türkei. Die Welt atmete auf. Wie kam es zur Lösung der Krise? Welche Handlungsoptionen hatten die Beteiligten? Welche aktuellen Entwicklungen gibt es im Verhältnis Kuba-USA? Und: Welche Krisenherde eines neuen Systemkonflikts gibt es heute?

"Eine Minute vor Mitternacht" - Die Kuba-Krise 1962
Dienstag, 7. Februar 2017, 19 Uhr
Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover 

Programm

Lesung

Günter Schaupp, Schauspieler, Hamburg

Vorträge

Prof. Dr. Susanne Schattenberg, Direktorin, Forschungsstelle Osteuropa, Universität Bremen
Dr. Andreas Etges, Amerika-Institut, Ludwig-Maximilians Universität München

Gespräch mit den Vortragenden

Moderation: Dr. Albert Manke, Fakultät für Geschichtswissenschaft, Universität Bielefeld und Abteilung für Ibero- und Lateinamerikanische Geschichte, Universität Köln

Veranstaltungsort

Die Veranstaltungen der VolkswagenStiftung finden im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 5, 30419 Hannover, statt. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Üstra-Linien 4 und 5, Haltestelle "Herrenhäuser Gärten". Das Tagungszentrum Schloss Herrenhausen ist barrierefrei.

Eintritt frei

Es stehen 250 Sitzplätze zur Verfügung (freie Platzwahl). Die Türen öffnen 45 Minuten vor Beginn. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Aus Höflichkeit gegenüber den Vortragenden schließen wir den Einlass mit Beginn der Veranstaltung.

Service für Hörgeräteträger

Unter events@volkswagenstiftung.de können Sie für die jeweilige Veranstaltung einen Taschenempfänger mit Kopfhörer vorbestellen.

Veranstaltungsinfos per E-Mail

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Die Veranstaltung zum Nachhören

Audio-Mitschnitte unserer Veranstaltungsreihen sowie von ausgewählten Einzelveranstaltungen finden Sie in unserer Mediathek sowie über unser Podcast-Angebot "ListentoScience".

Hintergrund Herrenhäuser Forum

Mit drei verschiedenen Schwerpunkten möchte das Herrenhäuser Forum ein breites Publikum für wissenschaftliche Fragen begeistern. Das Forum für Zeitgeschehen greift jeweils aus aktuellem Anlass historische Ereignisse auf und erörtert deren Bedeutung für unsere Gegenwart und Zukunft. Im Forum Mensch-Natur-Technik, einer Kooperation mit Spectrum der Wissenschaft, diskutieren Wissenschaftler das komplexe Zusammenspiel von Natur und Technik und dessen Wechselwirkungen mit uns und unserer Lebenswelt. Zentrale ökonomische und politische Herausforderungen sowie kontroverse Fragen unseres gemeinschaftlichen Zusammenlebens stehen im Mittelpunkt der Diskussionen im gemeinsam mit NDR Info veranstalteten Forum Politik-Wirtschaft-Gesellschaft.