Öffentliche Veranstaltungen am 6., 8. und 23. Februar

01. Feb 18

I have a dream: Forum blickt nach 55 Jahren zurück auf das Erbe von Matin Luther King +++ Sauwohl fühlen – Herrenhausen Late zum Thema artgerechte Nutztierhaltung +++ 24 Wochen – Science Movie Night über Bedingungen und Folgen von Schwangerschafts-Spätabbrüchen

I have a dream: Forum blickt nach 55 Jahren zurück auf das Erbe von Matin Luther King

 

"I have a dream" rief Martin Luther King 1963 in Washington den 250.000 Zuhörern zu; einen Traum von einer Gesellschaft ohne Rassentrennung, von politischer und von ökonomischer Gleichbehandlung. Offiziell ist die Sklaverei in den USA zwar seit 1865 abgeschafft, doch die Segregation zwischen Schwarzen und Weißen bestand fort. Der Widerstand, der sich seit den 1950er Jahren dagegen formierte, wurde zu einer immer breiteren Bürgerrechtsbewegung. Die Welt jedoch nahm erst richtig Notiz, als ein Boykott gegen die öffentlichen Transportmittel dazu führte, dass die Rassendiskriminierung für verfassungswidrig erklärt wurde. Martin Luther King erhielt 1964 den Friedensnobelpreis, 2008 wurde Barack Obama der erste farbige Präsident der USA. Doch die Debatten über Rassismus und die faktische Benachteiligung der Afroamerikaner dauern an. Was ist aus Martin Luther Kings Traum geworden?

Herrenhäuser Forum: "Martin Luther King und die Bürgerrechtsbewegung in den USA"

Dienstag, 6. Februar 2018, 19 Uhr
Auditorium, Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover

Der Eintritt ist frei, die Kapazitäten sind begrenzt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Einlass beginnt um 18:15 Uhr. Bitte weisen Sie in Ihren Medien auf die Veranstaltung hin!

Medienvertreter(innen) sind herzlich willkommen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine formlose Anmeldung wird erbeten an presse@volkswagenstiftung.de

PROGRAMM:

Lesung aus: Martin Luther King: "Ich bin auf dem Gipfel des Berges gewesen"
Günter Schaupp, Schauspieler, Hamburg

Kurzvorträge von
Prof. Dr. Andrea Strübind, Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik, Universität Oldenburg
Dr. Nicole Hirschfelder, Ass. Professor für amerikanische Kultur und Literatur, Universität Tübingen

Diskussion mit den Vortragenden

Moderation durch Dr. Jana Weiß, Universität Münster
 

Sauwohl fühlen – Herrenhausen Late zum Thema artgerechte Nutztierhaltung

Die Tiere, die wir zur Produktion von Nahrungsmitteln nutzen, sollen ein gutes Leben haben. Aber woher wissen wir, ob die Sau sich sauwohl fühlt und Rind und Huhn ein möglichst hohes "Tierwohl" widerfährt? Die meisten Nutztiere befinden sich 24 Stunden am Tag in einer vom Menschen gestalteten Umwelt. Die Kenntnis des Tierverhaltens und der arteigenen Anforderungen ist dabei von hoher Bedeutung. Weil Tiere uns nicht sagen können, ob es ihnen gut geht, werden objektiv messbare Indikatoren herangezogen, die Rückschlüsse auf das Wohlbefinden ermöglichen. In ihrem Vortrag spricht Prof. Dr. Nicole Kemper, Leiterin des Instituts für Tierhygiene, Tierschutz und Nutztierethologie (ITTN) an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover unter anderem über diese Indikatoren. Sie wird die Anforderungen an die Haltungsumwelt landwirtschaftlicher Nutztiere darstellen und Möglichkeiten skizzieren, das Wohlbefinden verschiedener Nutztier-Arten zu bewerten, um die bestmöglichen Haltungsformen aufzuzeigen.

Herrenhausen Late: "Was geht's dem Tier? Anzeichen für Wohlbefinden von Nutztieren"

Donnerstag, 8. Februar 2018, 20:30 Uhr
Festsaal, Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover

Diese Veranstaltung findet in Kooperation zwischen Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover und der VolkswagenStiftung statt. Herrenhausen Late wendet sich an ein jüngeres bzw. junggebliebenes Publikum und bietet in loungiger Atmosphäre einen außergewöhnlichen Mix aus spannender Wissenschaft und originellen Persönlichkeiten.

Der Eintritt ist frei, die Kapazitäten sind begrenzt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Einlass beginnt um 19:30 Uhr. Bitte weisen Sie in Ihren Medien auf die Veranstaltung hin!

Medienvertreter(innen) sind herzlich willkommen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine formlose Anmeldung wird erbeten an presse(at)volkswagenstiftung.de.

24 Wochen – Science Movie Night über Bedingungen und Folgen von Schwangerschafts-Spätabbrüchen

Bei einer Schwangerschaft können aus Euphorie und Begeisterung schnell Angst und Sorgen werden, wenn plötzlich die Diagnose kommt, dass etwas bei der Entwicklung des Kindes nicht stimmt. Kommt diese Diagnose erst in der 24. Woche, steht oft die Frage nach einer Spätabtreibung im Raum. Aber: Nach §218a StGb sind Spätabtreibungen nur zulässig, wenn beispielsweise Gefahr für das Leben der Schwangeren besteht. Die sich stetig verbessernden medizinischen Möglichkeiten, mit denen sich unter anderem Behinderungen früh diagnostizieren lassen, stellen Eltern und Ärzte jedoch vor neue Herausforderungen: Obwohl sie faktenbasiert für oder gegen das werdende Leben entscheiden könnten, hebt §218a ausschließlich auf die Situation der künftigen Mutter ab. Allein die Tatsache, dass das Kind behindert sein wird, berechtigt in Deutschland nicht zur Spätabtreibung. Wie verändern die modernen Diagnosetechniken das Leben werdender Eltern? Was spricht für und was gegen die Pränataldiagnostik? Bei der Herrenhausen Science Movie Night folgt auf die Kinofilmvorführung von "24 Wochen" eine Debatte mit Expert(inn)en aus den Bereichen Medizin und Recht über gesetzlichen Regelungen, ethische Wertvorstellungen und die Notwendigkeit medizinischer Eingrif

Herrenhausen Science Movie Night: "24 Wochen"

Freitag, 23. Februar 2018, 19 Uhr
Auditorium, Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover

"Herrenhausen SCIENCE MOVIE NIGHTS – Film trifft Wissenschaft" wendet sich an ein kinobegeistertes Publikum, das mehr wissen will, als der Film zeigt, und bietet einen außergewöhnlichen Mix aus unterhaltsamem Kino, spannender Wissenschaft und originellen Persönlichkeiten.

Der Eintritt ist frei, die Kapazitäten sind begrenzt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Einlass beginnt um 18:15 Uhr. Bitte weisen Sie in Ihren Medien auf die Veranstaltung hin!

Medienvertreter(innen) sind herzlich willkommen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine formlose Anmeldung wird erbeten an presse@volkswagenstiftung.de

PROGRAMM:

Einführung

Filmvorführung und Diskussionsrunde mit
Prof. Dr. Susanne Beck, Juristische Fakultät, Leibniz Universität Hannover
Katja Baumgarten, Hebamme und Regisseurin
Prof. Dr. Constantin von Kaisenberg, Bereichsleiter, Geburtshilfe und Pränatalmedizin, Medizinische Hochschule Hannover

Moderation durch Ruth Denkhaus, Zentrum für Gesundheitsethik (ZfG), Evangelische Akademie Loccum, Hannover