Stiftung unterstützt geflohene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

06. Feb 17

Derzeit von der VolkswagenStiftung Geförderte können zusätzliche Mittel beantragen, um geflohene Forscher(innen) in ihr Projekt zu integrieren.

Auflistung berühmter Flüchtlinge bei einer Flüchtlingsdemonstration in Melbourne am 27. Juni 2013. (Foto: Takver via flickr CC BY-SA 2.0 http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)

Auflistung berühmter Flüchtlinge bei einer Flüchtlingsdemonstration in Melbourne am 27. Juni 2013. (Foto: Takver via flickr CC BY-SA 2.0 http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)

Täglich fliehen Menschen vor Krieg, Hunger, Folter und Tod aus ihren Heimatländern – auch nach Europa. Unter ihnen befinden sich auch viele Wissenschaftler(innen). Die Integration der Geflüchteten in unsere Gesellschaft ist ein anspruchsvoller Prozess. Die VolkswagenStiftung möchte speziell die Einbindung von Forscher(inne)n aus Kriegsgebieten in unser Wissenschaftssystem unterstützen und hat zu diesem Zweck das "Zusatzmodul für geflohene Wissenschaftler(innen)" ins Leben gerufen. Dadurch erhalten Wissenschaftler(innen) durch die Mitarbeit in einem bereits geförderten Forschungsprojekt die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Karriere in Deutschland fortzuführen.

Das Förderangebot sieht im Kern vor, dass die ursprünglichen Antragsteller(innen) für bereits laufende Förderprojekte Zusatzanträge stellen können. In Ergänzung zu ihrem jeweiligen Forschungsvorhaben können sie Mittel von bis zu 200.000 Euro beantragen. Damit möchte die Stiftung eine zeitnahe und unbürokratische Beteiligung von etablierten oder angehenden Wissenschaftler(inne)n ermöglichen. Durch die Mitarbeit in den Projekten werden die geflohenen Forscher(innen) nicht nur in das hiesige Wissenschaftssystem integriert, sondern gleichzeitig in unsere Gesellschaft generell. Zudem eröffnet sich eine langfristige Perspektive für das Leben in Deutschland.

Weitere Informationen finden Sie unter "Zusatzmodul für geflohene Wissenschaftler(innen)".