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Künstliche Photosynthese: Wege zu einer bioinspirierten Energieversorgung? +++ Grüne Lungen – Was Gärten für die Gesundheit leisten +++ Sonifikation – Der Ton macht die Bewegung

Sich vom Forschungs-Mainstream absetzen und bewusst risikoreiche Forschungsfragen angehen – das sind Schlüsselkriterien, um Freigeist-Fellow der VolkswagenStiftung werden zu können. Acht Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler überzeugten jetzt das internationale Gutachtergremium der Stiftung mit ihren eigenwilligen Projekten, die sie an Universitäten in verschiedenen Teilen Deutschlands realisieren werden.

Mehr als hundert deutschsprachige Publikationen wurden für den Förderpreis Opus Primum der VolkswagenStiftung eingereicht. Zehn Büchern gelang der Sprung auf die Shortlist. 

Die Herausforderungen, denen die EU derzeit gegenüber steht, sind drängend – und lassen sich ohne forschungsbasierte Lösungsansätze wohl kaum bewältigen. Sieben Forschungsvorhaben von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus ganz Europa nehmen nun aktuelle Forschungsfragen in den Blick, gefördert von der VolkswagenStiftung. Das Spektrum: Von Populismus in digitalen Medien über Radikalisierungsmechanismen bis hin zu Sicherheitspolitik.

Was sind die Grundprinzipien des Lebens? Dieser fundamentalen Frage widmen sich sieben Forschungsgruppen, die für ihre Projektideen an der Grenze zwischen Natur- und Lebenswissenschaften rund 9,8 Mio. Euro von der VolkswagenStiftung erhalten. Die wissenschaftlichen Vorhaben haben bspw. die embryonale Entwicklung, Nervenzellaktivitäten oder auch die Umwandlung von CO2 in organische Verbindungen zum Thema.

158,5 Mio. Euro hat die VolkswagenStiftung im Jahr 2017 an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland und für wissenschaftliche Veranstaltungen bewilligt – ein Plus von 52 Prozent gegenüber 2016.

Im Niedersächsischen Vorab wurden heute vom Kuratorium der VolkswagenStiftung rund 115 Mio. Euro bewilligt, die an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in ganz Niedersachsen fließen. Auf Vorschlag des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) werden in den vier Förderlinien allein 63 Mio. Euro für neue Programme und Ausschreibungen zur Verfügung gestellt, unter anderem für Digitalisierung in den Lebens- und Geisteswissenschaften.

In der dritten Ausschreibungsrunde des Förderprogramms "Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung" erhalten Hochschulen aus Braunschweig, Clausthal, Göttingen, Hannover, Lüneburg, Oldenburg, Osnabrück und Wolfenbüttel insgesamt rund 3,9 Mio. Euro für ihre Forschungsprojekte rund um Nachhaltigkeit.

Infektionen sind nach wie vor eine der Haupttodesursachen weltweit. Individuell zugeschnittene Vorsorge und Therapien versprechen neue Heilungsmöglichkeiten. Wie aber ist weltweit der Stand der Forschung und welches sind die drängendsten Fragestellungen – auch aus ethischer, sozialer und ökonomischer Sicht? Expertinnen und Experten diskutieren vom 21. bis 23. Juni in Hannover.