Dialog: Zur Zukunft der Transatlantischen Beziehungen

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Herrenhausen Palace
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Welche Perspektiven die transatlantischen Beziehungen im Lichte der aktuellen politischen Bestrebungen haben, wird während des Dialogs am 26. Oktober 2019 in Hannover im Rahmen der HANNAH ARENDT TAGE diskutiert.

Die transatlantischen Beziehungen zwischen den USA und Europa sind derzeit angespannt - wie lassen sie sich wieder entlasten? (Foto: Rawf8 - stock.adobe.com)

Die disruptive Präsidentschaft Donald Trumps irritiert alle, die im Geist und in der Praxis transatlantischer Kooperation groß geworden sind und nun mit Schrecken die problematische Re-Aktualisierung der "America First"-Politik und die Abschaffung des Multilateralismus durch die derzeitige US-Administration zur Kenntnis nehmen.

Die 22. HANNAH ARENDT TAGE beleuchten daher, was die Verschiebung der traditionellen Pfeiler bisheriger europäischer Sicherheitsarchitektur für die Beziehung zwischen den USA und Europa bedeuten. Aktuell steht die EU und damit auch die Bundesrepublik Deutschland vor der Herausforderung, eine auf breitest möglichem Konsens fußende Strategie zu entwickeln, um dem Schutz und der Achtung der Menschenwürde national und international Geltung zu verschaffen. Deshalb stellt sich jetzt die Frage: Auf welche Weise kann Europa die transatlantische Partnerschaft neu gestalten, wenn die USA sich aus Europa zurückziehen? Kann nur ein starkes Europa die westliche Wertegemeinschaft wiederherstellen und die deutsch-amerikanische Krise überwinden?

Begrüßung

Dr. Thomas Brunotte, VolkswagenStiftung

Impulsvorträge

Europa zuerst!
Prof. Dr. Claus Leggewie, Zentrum für Medien und Interaktivität, Universität Gießen

Das Ende der pax americana: Eine Interdependenzerklärung. Kann Deutschland sich strategischer aufstellen?
Prof. Dr. James Bindenagel, Center for International Security and Governance, Universität Bonn

anschl. Diskussion mit den Vortragenden

Moderation: Nana Brink, Deutschlandradio Kultur

In Zusammenarbeit mit der Leibniz Universität und der Landeshauptstadt Hannover

HANNAH ARENDT TAGE 2019
Dialog: Zur Zukunft der Transatlantischen Beziehungen
Samstag, 26. Oktober 2019, 10 Uhr 
Xplanatorium Schloss Herrenhausen, Hannover

Veranstaltungsort

Die Veranstaltungen der VolkswagenStiftung finden im Xplanatorium Schloss Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 5, 30419 Hannover, statt. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Üstra-Linien 4 und 5, Haltestelle "Herrenhäuser Gärten". Das Tagungszentrum Schloss Herrenhausen ist barrierefrei.

Anmeldung

Bitte melden Sie sich bis zum 7. Oktober 2019 an unter hat@hannover-stadt.de. Wir bitten um Verständnis, dass wir nicht angemeldete Personen nur einlassen, wenn noch ausreichend Plätze verfügbar sind. Aus Höflichkeit gegenüber den Vortragenden schließen wir den Einlass mit Beginn der Veranstaltung.

Hintergrund: Die HANNAH ARENDT TAGE

In Anlehnung an ihr Werk thematisieren die HANNAH ARENDT TAGE Zukunftsfragen der Gesellschaft. Sie sind Teil der Veranstaltungsreihe "Wissenschaft trifft Politik - Politik trifft Wissenschaft", die von der Landeshauptstadt Hannover, der Leibniz-Universität Hannover und der VolkswagenStiftung gemeinsam organisiert wird.