Wasserstoff - sauberer Energieträger von morgen?

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Herrenhausen Palace
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Die Forschung gibt Anlass zur Hoffnung, dass Wasserstoff viele Probleme auf dem Weg zur klimaneutralen Energiewirtschaft lösen könnte. Was aus heutiger Sicht realistisch erscheint und was noch visionär, erklärt der Energieforscher Richard Hanke-Rauschenbach am 19. April im Xplanatorium in Hannover.

Ob Wasserstoff das Multitalent sein kann, das uns zur klimaneutralen Energiewirtschaft trägt, erfährt man bei Herrenhausen Late im Xplanatorium Schloss Herrenhausen (Foto: Isabel Winarsch für VolkswagenStiftung).
Ob Wasserstoff das Multitalent sein kann, das uns zur klimaneutralen Energiewirtschaft trägt, erfährt man bei Herrenhausen Late im Xplanatorium Schloss Herrenhausen (Foto: Isabel Winarsch für VolkswagenStiftung).

Diese Veranstaltung können Sie hier am 19. April ab 20:30 Uhr im Livestream verfolgen.

Wird über Deutschlands Weg in eine emissionsfreie Wirtschaft gesprochen, fällt schnell auch das Zauberwort "Grüner Wasserstoff". Tatsächlich gilt der aus erneuerbaren Energien gewonnene Wasserstoff als Multitalent. Nutzbar als CO2-freier Treibstoff für Autos, Lkw und sogar Eisenbahnzüge, als Energiespeicher zur Erzeugung von Strom und Wärme, als Energieträger etwa für Produktionsprozesse in der chemischen Industrie oder der Stahlerzeugung – allesamt Anwendungen, die zur Zeit noch abhängig sind von Gas, Öl und Kohle.

Kein Wunder, dass die neue Bundesregierung "klimafreundlich" hergestellten Wasserstoff, insbesondere aus erneuerbaren Energien, und seine Folgeprodukte als Schlüsselelemente der "Energiewende" zielstrebig voranbringen möchte. Längst aber sind nicht alle Probleme gelöst. So ist zum Beispiel die Erzeugung von Wasserstoff durch Elektrolyse noch recht teuer - und der dafür nötige Strom stammt häufig aus fossilen Energieträgern, was letztlich zu keiner Verbesserung der CO2-Bilanz führt. Zudem fehlt es an Infrastruktur, um Wasserstoff flächendeckend verfügbar zu machen. 

Welche Erwartungen Wasserstoff bereits erfüllen kann und welche nicht, das erläutert, leicht verständlich und unterhaltsam, Richard Hanke-Rauschenbach in dieser Ausgabe von Herrenhausen Late. Hanke-Rauschenbach hat die Professur für Elektrische Energiespeichersysteme am Institut für elektrische Energiesysteme der Leibniz Universität Hannover inne.

Herrenhausen Late
Wasserstoff - sauberer Energieträger von morgen?

Dienstag, 19. April 2022, 20.30 Uhr
Xplanatorium Schloss Herrenhausen, Hannover

Programm

Vortrag

Prof. Dr.-Ing. Richard Hanke-Rauschenbach
Institut für elektrische Energiesysteme, Leibniz Universität Hannover

Diese Veranstaltung richtet sich an ein neugieriges Publikum, das sich für aktuelle Themen aus Wissenschaft und Gesellschaft interessiert.

Ansprechpartner:innen

Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich gern an Mareike Rüßmann oder Jeana Thilla

Veranstaltungsort

Die Veranstaltungen der VolkswagenStiftung finden im Xplanatorium Schloss Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 5, 30419 Hannover, statt. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Üstra-Linien 4 und 5, Haltestelle "Herrenhäuser Gärten". Das Xplanatorium ist barrierefrei.

Eintritt frei / keine Anmeldung erforderlich

Es stehen 110 Sitzplätze zur Verfügung (freie Platzwahl). Die Türen öffnen um 19.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Livestream

Die Veranstaltung wird zusätzlich hier im Livestream  ab 20:30 Uhr übertragen.

Veranstaltungsinfos per E-Mail

Sie möchten über zukünftige Veranstaltungen informiert werden? Wir freuen uns über Ihre Registrierung in unserem Veranstaltungsportal unter www.veranstaltungen.volkswagenstiftung.de

Hintergrund Herrenhausen Late

"Herrenhausen Late - ScienceMusicFriends" wendet sich an ein junges, wissenschaftlich interessiertes Publikum. Originelle Wissenschaftsthemen werden von Expert:innen aus einer unterhaltsamen Perspektive beleuchtet. Der Festsaal im Herrenhäuser Schloss wird dafür zur Lounge mit Sitzecken, einer kleinen Bühne, Musik und Getränken an der Bar. Herrenhausen Late ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der VolkswagenStiftung, der Leibniz Universität Hannover, der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, der Medizinischen Hochschule Hannover und der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover.