CSI Europa - Der Strahlung auf der Spur

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Herrenhausen Palace
General public

Mit einem lückenlosen Messnetzwerk können Spezialisten wie Georg Steinhauser vom Institut für Radioökologie und Strahlenschutz jeden Störfall nachweisen. Wie er Tätern auf die Spur kommt, erzählt er bei Herrenhausen Late am 16. Mai in Hannover.

Georg Steinhauser erklärt bei Herrenhausen Late, wie sich freigesetzte radioaktive Partikel detektieren und sich der Verursacher ihrer Freisetzung aufspüren lassen (Foto: Isabel Winarsch für VolkswagenStiftung).
Georg Steinhauser erklärt bei Herrenhausen Late, wie sich freigesetzte radioaktive Partikel detektieren und sich der Verursacher ihrer Freisetzung aufspüren lassen (Foto: Isabel Winarsch für VolkswagenStiftung).

Die Freisetzung von Radioaktivität in die Umwelt zählt zu den Bedrohungsszenarien, auf die die Menschheit höchst emotional reagiert. Ob durch Unfälle, Terrorakte oder militärische Aktivitäten - jede größere Freisetzung hat das Potenzial, das Gefüge der Gesellschaft zu zerrütten. Neben den bekannten Unfallszenarien, wie Tschernobyl und Fukushima, gab es zahlreiche weitere Störfälle, die zwar weniger bekannt sind, sich aber als fast ebenso gesundheitsschädlich herausstellten. Wer auch immer für die Emission verantwortlich ist - es gibt stets gute Gründe, die "Sauerei" zu verheimlichen.

Wie kann radioaktive Freisetzung detektiert und der Übeltäter identifiziert werden? Die europäische Staatengemeinschaft entwickelte aus den Lehren der Vergangenheit ein Messnetzwerk, das heute in der Lage ist, jede noch so kleine Freisetzung aufzuspüren und einer Quelle zuzuordnen. Bis es allerdings soweit war, gab es peinliche Rückschläge und in den Zeiten des atomaren Wettrüstens ein brutales Gerangel hinter den Kulissen.

In seinem Vortrag taucht Georg Steinhauser vom Institut für Radioökologie und Strahlenschutz ein in eine Welt der Geheimdienste, der politischen Propaganda, der Beschuldigungen und Dementi. Heimliche Kernwaffentests, vertuschte Unfälle und öffentliche Verwirrung sind nur drei von vielen Themen für einen garantiert spannenden Abend.

Herrenhausen Late
CSI Europa: Der Strahlung auf der Spur 

Mittwoch, 16. Mai 2018, 20.30 Uhr
Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover

Programm

Vortragender

Prof Dr. Georg Steinhauser, Institut für Radioökologie und Strahlenschutz, Leibniz Universität Hannover

Veranstaltungsort

Die Veranstaltungen der VolkswagenStiftung finden im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 5, 30419 Hannover, statt. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Üstra-Linien 4 und 5, Haltestelle "Herrenhäuser Gärten". Das Tagungszentrum Schloss Herrenhausen ist barrierefrei.

Eintritt frei

Es stehen 130 Sitzplätze und 170 Stehplätze zur Verfügung (freie Platzwahl). Die Türen öffnen 1 Stunde vor Beginn. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Aus Höflichkeit gegenüber den Vortragenden schließen wir den Einlass mit Beginn der Veranstaltung.

Veranstaltungsinfos per E-Mail

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Die Veranstaltung zum Nachhören

Audio-Mitschnitte unserer Veranstaltungsreihen sowie von ausgewählten Einzelveranstaltungen finden sie in unserer Mediathek sowie über unser Podcast-Angebot "ListentoScience".

Hintergrund Herrenhausen Late

Herrenhausen Late wendet sich an ein jüngeres bzw. junggebliebenes Publikum und bietet in loungiger Atmosphäre einen außergewöhnlichen Mix aus spannender Wissenschaft und originellen Persönlichkeiten. Mehr Infos unter www.volkswagenstiftung.de/veranstaltungen.