Usbekistan - Zwischen Tradition und Aufbruch in die Moderne

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Schloss Herrenhausen
Professional audience

Über den kulturellen und wirtschaftlichen Wandel in Usbekistan diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am 9. Januar um 17 Uhr in Schloss Herrenhausen.

Moschee in Tashkent. Wie groß ist das Spannungsfeld zwischen Tradition und Aufbruch in die Moderne? (Foto: Anton Ivanov – stock.adobe.com)
Moschee in Tashkent. Wie groß ist das Spannungsfeld zwischen Tradition und Aufbruch in die Moderne? (Foto: Anton Ivanov – stock.adobe.com)

Mit ihrer fast 3000-jährigen Geschichte rufen Städte wie Buchara oder Samarkand die Erinnerung an orientalische Märchen wach. Die Bilder von blauen Moscheen, herrlichen Medresen und üppig ausgestatteten Mausoleen wecken seit Generationen das Fernweh vieler Europäer. Die auf den Basaren der Seidenstraße angebotenen bestickten Susannis, farbenprächtigen Seidentücher und traditionellen Gewänder zeugen von höchster textiler Handwerkskunst. Mit der Unabhängigkeit von der Sowjetunion hat sich Usbekistan der Marktwirtschaft geöffnet. Wichtige und große Betriebe sind jedoch weiterhin staatlich. Die einst für den Staat so bedeutende Landwirtschaft macht nur noch 20% des Bruttosozialprodukts aus. Nach wie vor dominiert in diesem Bereich der Anbau von Baumwolle. Wasser ist in dem zu 70% aus Wüste bestehendem Land ein knappes Gut. Mit der globalen Erwärmung werden die Reserven in Zentralasien immer weniger. Wenn es nicht gelingt, Landwirtschaft und Bewässerungssysteme grundsätzlich zu modernisieren, drohen Nahrungsmittelknappheit und Verteilungskämpfe. Vier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler veranschaulichen in Kurzvorträgen das Spannungsfeld, in dem sich Usbekistan heute bewegt.

Bitte beachten Sie: Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich (s. Zur Anmeldung).

Herrenhausen Extra
"Usbekistan - Zwischen Tradition und Aufbruch in die Moderne"
Mittwoch, 9. Januar 2019, 17:00 Uhr
Schloss Herrenhausen, Hannover

Programm

Begrüßung

Dr. Matthias Nöllenburg, Förderreferent, VolkswagenStiftung

S.E. Nabijon Kasimov, Botschafter der Republik Usbekistan

Vorträge

N.N., Ministerium für Hochschul- und Sekundärbildung der Republik Usbekistan

Prof. Dr. Jürgen Paul, Seminar für Arabistik und Islamwissenschaft, Universität Halle-Wittenberg

Prof. Dr. Gabriele Mentges, Institut für Kunst und materielle Kultur, TU Dortmund

Prof. Dr. Ing. Thomas Will, Professur für Denkmalpflege und Entwerfen, TU Dresden

PD Dr. Christopher Conrad, Institut für Geographie und Geologie, Universität Würzburg

Schlussworte

Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär VolkswagenStiftung

Registrierung

Eine Teilnahme an der Veranstaltung ist nur auf Einladung möglich. Wenn Sie eine Einladung erhalten haben und an der Veranstaltung teilnehmen möchten, registrieren Sie sich bitte über den Link "Zur Anmeldung" in der rechten Randspalte. Die Teilnahme ist kostenlos.

Veranstaltungsort

Die Veranstaltungen der VolkswagenStiftung finden im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover statt. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Üstra-Linien 4 und 5, Haltestelle "Herrenhäuser Gärten". Das Tagungszentrum Schloss Herrenhausen ist barrierefrei.

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