Konzertforschung - Über das Erlebnispotenzial klassischer Musik

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Herrenhausen Palace
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Klassische Konzerte - sind sie von gestern oder bleiben sie ein unverzichtbarer Teil unserer Kultur? Expertinnen und Experten analysieren den aktuellen Stand von Aufführungen Klassischer Musik in unserer Gesellschaft bei einem Herrenhäuser Gespräch am 20. Juni in Hannover.

Konzerthäuser wie die Hamburger Elbphilharmonie ziehen auch solche Menschen an, die sich bislang nicht für klassische Musik begeistert haben. (Foto: Fred Romero via Wikimedia Commons CC BY 2.0)
Konzerthäuser wie die Hamburger Elbphilharmonie ziehen auch solche Menschen an, die sich bislang nicht für klassische Musik begeistert haben. (Foto: Fred Romero via Wikimedia Commons CC BY 2.0)

Öffentliche Aufführungen klassischer Musik gehören seit dem 18. Jahrhundert zu unseren herausragenden kulturellen Errungenschaften. Ihr gesellschaftlicher Eventcharakter drohte jedoch zuletzt, allmählich verloren zu gehen - mit veränderten Lebensgewohnheiten, neuen medialen Kanälen und der Konkurrenz durch anderen Formen von Konzerten, Kino oder anderen Events geriet auch das klassische Konzert in die Krise. Zwar bilden sich vor berühmten Konzerthäusern noch immer lange Schlangen, und ein Haus wie die Hamburger Elbphilharmonie zieht auch Besucher an, die mit klassischer Musik kaum vertraut sind. Dennoch reißt die Diskussion über die Krise der Klassik nicht ab. Hier könnte sich nun aber bald ein Wandel abzeichnen: Immer mehr junge Leute suchen neuerdings bei klassischer Musik Zuflucht vor dem "Lärm des modernen Lebens". Und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen die unterschiedlichen Aspekte, die das Konzerterleben ausmachen. Im Zentrum ihrer Forschung steht unsere Aufmerksamkeit als die zentrale Voraussetzung für unser ästhetisches Erleben.

Welche Faktoren beeinflussen die Aufmerksamkeit des Publikums? Welche Rolle spielen Veranstaltungsort, Aufführungsbedingungen, Vermittlung, Programmabfolge, Showelemente? Wie wird ein Konzertbesuch (wieder) zum unvergesslichen Erlebnis?

Herrenhäuser Gespräche sind eine Veranstaltungsreihe von VolkswagenStiftung und NDR Kultur

56. Herrenhäuser Gespräch
Konzertforschung - Über das Erlebnispotenzial klassischer Musik
Donnerstag, 20. Juni 2019, 19 Uhr 

Xplanatorium Schloss Herrenhausen, Hannover 

Programm

Dr. Eleonore Büning, Musikkritikerin, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Prof. Dr. Melanie Wald-Fuhrmann, Abteilung Musik, Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik
Anselm Cybinski, Intendant der Niedersächsischen Musiktage
Prof. Dr. Martin Tröndle, Kultur- und Kommunikationswissenschaften, Zeppelin Universität

Moderation: Dr. Ulrich Kühn, NDR Kultur

Sendetermin: 7.7.2019 / 20.00 Uhr / NDR Sonntagsstudio

Veranstaltungsort

Die Veranstaltungen der VolkswagenStiftung finden im Xplanatorium Schloss Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 5, 30419 Hannover, statt. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Üstra-Linien 4 und 5, Haltestelle "Herrenhäuser Gärten". Das Tagungszentrum Schloss Herrenhausen ist barrierefrei.

Eintritt frei

Es stehen 320 Sitzplätze zur Verfügung (freie Platzwahl). Die Türen öffnen 45 Minuten vor Beginn. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Aus Höflichkeit gegenüber den Vortragenden schließen wir den Einlass mit Beginn der Veranstaltung.

Service für Hörgeräteträger

Unter events@volkswagenstiftung.de können Sie für die jeweilige Veranstaltung einen Taschenempfänger mit Kopfhörer vorbestellen.

Veranstaltungsinfos per E-Mail

Sie möchten über zukünftige Veranstaltungen informiert werden? Wir freuen uns über Ihre Registrierung in unserem Veranstaltungsportal unter veranstaltungen.volkswagenstiftung.de.

Herrenhäuser Gespräche

Mit den Herrenhäuser Gesprächen präsentieren die VolkswagenStiftung und NDR Kultur aktuelle Themen aus Wissenschaft und Kultur, die unsere Gesellschaft bewegen. Ganz im Sinne von Gottfried Wilhelm Leibniz positioniert sich Herrenhausen damit als ein Ort des intellektuellen Diskurses, der weit über die Grenzen der Stadt Hannover hinaus eine breite Öffentlichkeit zum Mit- und Nachdenken anregt.