Allein gelassen oder selbst isoliert? Studieren in der Corona-Krise

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Herrenhausen Palace
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Wie ergeht es den Studierenden in der Corona-Krise? Ob ihre Interessen überhaupt berücksichtigt werden und wie sie sich mehr Gehör für ihre Belange verschaffen können, diskutieren Expert:innen am 12. Mai im Xplanatorium Herrenhausen in Hannover und auch hier im Livestream.

Home-Office statt Hörsaal: Der Corona-Lockdown dauerte an den Hochschulen deutlich länger als in anderen Lebensbereichen. (Foto: Nathan Dumlao on Unsplash)
Home-Office statt Hörsaal: Der Corona-Lockdown dauerte an den Hochschulen deutlich länger als in anderen Lebensbereichen. (Foto: Nathan Dumlao on Unsplash)

Erst spät in der Pandemie, etwa ab dem Sommer 2021, entdeckte die Öffentlichkeit ein Thema, das bis dahin kaum diskutiert wurde: Die Auswirkung der Corona-Krise auf die Studierenden. Die behutsame Rückkehr zur Normalität, die sonst allenthalben erprobt wurde, blieb an den Hochschulen aus. Der Corona-Lockdown dauerte hier deutlich länger als in anderen Lebensbereichen. Die Lehre blieb weitgehend digital, obwohl bekannt war, dass viele Studierenden unter der Isolierung in ihren Homeoffices leiden, manche sogar über psychische Probleme klagen. 

Warum hat ausgerechnet die "Bildungsrepublik Deutschland" die Nöte ihrer Studierenden so lange ignoriert? Hält man sie nicht für wichtig genug? Oder liegt es daran, dass die Studierenden selbst ihre Interessen nicht aktiv genug vertreten? Die Zeit der Lockdowns hat womöglich sichtbar gemacht, was dringend besprochen werden muss: Studierende tun sich schwer, sich in der Gesellschaft Gehör zu verschaffen - ganz anders, als dies früher der Fall war. Was also verrät der Corona-Befund über die Haltung der Studierenden, was über den Zustand der Universitäten und deren Ansehen in der Öffentlichkeit? Und was muss jetzt geschehen, um die Situation zu verbessern?

Herrenhäuser Gespräch
Isoliert und allein gelassen? Studieren in der Corona-Krise
12. Mai 2022, 19:00 Uhr,
Xplanatorium Schloss Herrenhausen

Programm

Podiumsdiskussion mit

Dr. Andrea Diekhof, Geschäftsführerin, Studentenwerk Leipzig

Prof. Dr. Matthias Gamer, Professor für Experimentelle Klinische Psychologie, Universität Würzburg

Pippa Schneider, Asta-Vorsitzende, Universität Göttingen

Moderation: Dr. Ulrich Kühn, NDR Kultur

NDR Kultur zeichnet das Herrenhäuser Gespräch auf. Sendetermin: 19.06. im NDR Kultur Sonntagsstudio

Eintritt frei

Es stehen 200 Sitzplätze zur Verfügung (freie Platzwahl). Die Türen öffnen um 18:15 Uhr. 

Einlass

Der Einlass beginnt um 18:15 Uhr.  Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Aus Höflichkeit gegenüber den Vortragenden schließen wir den Einlass mit Beginn der Veranstaltung.

Veranstaltungsort

Die Veranstaltungen der VolkswagenStiftung finden im Xplanatorium Schloss Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 5, 30419 Hannover, statt. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Üstra-Linien 4 und 5, Haltestelle "Herrenhäuser Gärten". Das Tagungszentrum Schloss Herrenhausen ist barrierefrei.

Livestream

Die Veranstaltung wird zusätzlich hier im Livestream ab 19:00 Uhr übertragen.

Veranstaltungsinfos per E-Mail

Sie möchten über zukünftige Veranstaltungen informiert werden? Wir freuen uns über Ihre Registrierung in unserem Veranstaltungsportal unter veranstaltungen.volkswagenstiftung.de.

Herrenhäuser Gespräche

Mit den Herrenhäuser Gesprächen präsentieren die VolkswagenStiftung und NDR Kultur aktuelle Themen aus Wissenschaft und Kultur, die unsere Gesellschaft bewegen. Ganz im Sinne von Gottfried Wilhelm Leibniz positioniert sich Herrenhausen damit als ein Ort des intellektuellen Diskurses, der weit über die Grenzen der Stadt Hannover hinaus eine breite Öffentlichkeit zum Mit- und Nachdenken anregt.