Unterm türkischen Halbmond, wohin steuert das Land am Bosporus?

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Herrenhausen Palace
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Über das Verhältnis der Türkei zur EU, die Agenda Erdogans und türkische Zukunftsperspektiven diskutieren Wissenschaftler:innen und Journalist:innen am 9. November im Herrenhäuser Forum und hier im Livestream.

Istanbuls Skyline vor türkischem Halbmond (Foto: Emir Simsek - stock.adobe.com)
Istanbuls Skyline vor türkischem Halbmond (Foto: Emir Simsek - stock.adobe.com)

Den Link zum Livestream finden Sie in Kürze hier auf dieser Seite.

Aufgrund der derzeit geltenden Schutz- und Hygienebestimmungen ist eine Anmeldung im Vorfeld zwingend notwendig und ab dem 26. Oktober per Klick auf den Anmeldebutton rechts oben möglich. 

Durch eine Verfassungsreform, die aus der laizistischen Demokratie ein Präsidialsystem machte, ist Erdogan seit 2017 mit einer großen Machtfülle ausgestattet. Er verantwortet mit der AKP seit zwei Jahrzehnten die Innen- und Außenpolitik der Republik Türkei. Seine Anhänger sehen ihn als Lichtgestalt, seine Kritiker als Autokrat. Außenpolitisch bemühen sich die Türkei und Europa immer wieder um Annäherung. Das Flüchtlingsabkommen mit der EU, die Streitfrage um die Grenze zu Zypern oder Frauenrechte sind nur wichtige Themen auf der Agenda für bilaterale Gespräche. In der Kritik stehen vor allem die zwangsweisen Schließungen von Medienhäusern und Berufsverbote für Journalisten und Wissenschaftler. Wie steht es um die Pressefreiheit in der Türkei - auch mit Blick auf die Berichterstattung durch westliche Medien? Wie kann eine ehrliche Partnerschaft zwischen Türkei und EU gelingen? Und: Welche Agenda verfolgt Erdogan vor den nächsten Wahlen 2023?

In der vierteiligen Reihe "Augenzeugen, Übersetzer, Zeitzeugen" diskutieren Akteurinnen und Akteure der Auslandsberichterstattung deutscher Medien mit Politikwissenschaftler:innen und Regionalhistoriker:innen über Praxis und politische Funktion der Auslandsberichterstattung sowie aktuelle zeithistorische Entwicklungen. Die Schwerpunkte 2021 liegen auf folgenden Ländern: USA, China, Israel, Türkei.

Herrenhäuser Forum
Nadelöhr am Bosporus - Wohin steuert die Türkei?
9. November 2021, 19 Uhr Xplanatorium Herrenhausen, Hannover

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Initiative Wissenschaft Hannover

Programm

Podiumsdiskussion mit

PD Dr. Gülistan Gürbey, Arbeitsstelle Politik des Maghreb, Mashreq und Golf, Freie Universität Berlin

Prof. Dr. Thomas Diez, Professor für Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen, Universität Tübingen

Oliver Mayer-Rüth, Studioleiter, ARD Studio Istanbul

Moderation: Annette Riedel, Journalistin, Berlin

Eintritt frei / Anmeldung erforderlich

Es stehen 100 Sitzplätze zur Verfügung (freie Platzwahl). Die Türen öffnen um 18.00 Uhr. Eine Anmeldung ist erforderlich und ab dem 26. Oktober per Klick auf den Anmeldebutton rechts oben möglich. Bitte beachten Sie vor Ort auch unsere Schutz- und Hygienemaßnahmen. 

Bitte beachten Sie

Systembedingt ist pro Anmeldung eine individuelle Emailadresse erforderlich. Sollten Sie sich gemeinsam mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin anmelden wollen und nur über eine gemeinsame Emailadresse verfügen, wenden Sie sich bitte einmal telefonisch oder per Email an eine der Ansprechpartnerin im Veranstaltungsreferat. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Einlass

Der Einlass beginnt um 18:00 Uhr. Folgen Sie bitte unserem Wegeleitsystem, um immer ausreichend Abstand zu anderen Gästen halten zu können. Begeben Sie sich nach Öffnen der Eingänge bitte direkt zu Ihrem Platz. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir die Garderobe nicht öffnen können. Wir bitten Sie, Ihre Jacken und Taschen mit an Ihren Platz zu nehmen.

Veranstaltungsinfos per E-Mail

Sie möchten über zukünftige Veranstaltungen informiert werden? Wir freuen uns über Ihre Registrierung in unserem Veranstaltungsportal unter veranstaltungen.volkswagenstiftung.de.

Hintergrund Herrenhäuser Forum

Mit ihren Herrenhäuser Foren möchte die VolkswagenStiftung ein breites Publikum für Forschungsfragen von gesellschaftlicher Relevanz begeistern und diese aufgrund empirischer Befunde aus der Perspektive ganz unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen diskutieren. Dazu werden renommierte Forscher:innen aber auch Vertreter:innen und Vertreter aus Politik, Kultur und Medien zu Vorträgen und Podiumsgesprächen eingeladen.