Katastrophenschutz und Entwicklungszusammenarbeit in Lateinamerika

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Herrenhausen Palace
General public

Wie Staaten in Lateinamerika und der Karibik besser auf Umweltkatastrophen vorbereitet werden können, klären Expertinnen und Experten am 22. Oktober in Hannover.

Wie kann sich Lateinamerika besser gegen Naturkatastrophen wappnen? Ein Herrenhäuser Forum am 22. Oktober 2018 (Foto: Hurricane-Schäden in Cancun, Mexiko, Copyright © TONO BALAGUER. All rights reserved)
Wie kann sich Lateinamerika besser gegen Naturkatastrophen wappnen? Ein Herrenhäuser Forum am 22. Oktober 2018 (Foto: Hurricane-Schäden in Cancun, Mexiko, Copyright © TONO BALAGUER. All rights reserved)

Die Staaten Lateinamerikas gehören zu den Regionen der Welt, die von Umweltkatastrophen besonders stark betroffen sind. Erdbeben, Stürme und Überschwemmungen verursachen jährlich milliardenschwere Schäden und fordern tausende Menschenleben. Wegen politischer Instabilität, wirtschaftlicher Schwäche und schwieriger sozioökonomischer Bedingungen fällt es den Ländern jedoch schwer,  in Anbetracht der Gefahrenlage angemessene Vorsorgemaßnahmen zu treffen und im Katastrophenfall adäquat zu handeln.

Wie gehen die Staaten Lateinamerikas mit dieser Herausforderung um? Wie können die betroffenen Länder darin unterstützt werden, Naturkatastrophen frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu handeln? Und welche Rolle kann dabei die Entwicklungszusammenarbeit spielen?

Herrenhäuser Forum Politik-Wirtschaft-Gesellschaft
Sturm, Flut, Erdbeben - Katastrophenschutz und Entwicklungszusammenarbeit in Lateinamerika
22. Oktober 2018
Schloss Herrenhausen, Hannover

Programm

Impulse

Jun.-Prof. Dr. Eleonora Rohland, Iberoamerikanische Geschichte, Center for InterAmerican Studies, Universität Bielefeld

Prof. Christian Werthmann, Institut für Landschaftsarchitektur, Leibniz Universität Hannover

anschl. Podiumsdiskussion mit

Roberto Duarte, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Prof. Dr. Ulrike Grote, Institut für Umweltökonomik und Welthandel, Leibniz Universität Hannover

Moderation: Ulrike Heckmann, NDR Info

Veranstaltungsort

Die Veranstaltungen der VolkswagenStiftung finden im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 5, 30419 Hannover, statt. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Üstra-Linien 4 und 5, Haltestelle "Herrenhäuser Gärten". Das Tagungszentrum Schloss Herrenhausen ist barrierefrei.

Eintritt frei

Es stehen 320 Sitzplätze zur Verfügung (freie Platzwahl). Die Türen öffnen 45 Minuten vor Beginn. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Aus Höflichkeit gegenüber den Vortragenden schließen wir den Einlass mit Beginn der Veranstaltung.

Service für Hörgeräteträger

Unter events@volkswagenstiftung.de können Sie für die jeweilige Veranstaltung einen Taschenempfänger mit Kopfhörer vorbestellen.

Veranstaltungsinfos per E-Mail

Sie möchten über zukünftige Veranstaltungen informiert werden? Wir freuen uns über Ihre Registrierung in unserem Veranstaltungsportal unter veranstaltungen.volkswagenstiftung.de.

Die Veranstaltung zum Nachhören

Audio-Mitschnitte unserer Veranstaltungsreihen sowie von ausgewählten Einzelveranstaltungen finden Sie in unserer Mediathek sowie über unser Podcast-Angebot "ListentoScience".

Hintergrund Herrenhäuser Forum

Mit drei verschiedenen Schwerpunkten möchte das Herrenhäuser Forum ein breites Publikum für wissenschaftliche Fragen von gesellschaftlicher Relevanz begeistern und diese aufgrund empirischer Befunde diskutieren. Dazu werden renommierte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aber auch Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kultur und Medien zu Vorträgen und Podiumsgesprächen eingeladen. Das Forum für Zeitgeschehen greift jeweils aus aktuellem Anlass historische Ereignisse auf und erörtert deren Bedeutung für unsere Gegenwart und Zukunft. Das Forum Mensch-Natur-Technik, eine Kooperation mit Spektrum der Wissenschaft, nimmt das komplexe Zusammenspiel von Natur und Technik sowie dessen Wechselwirkungen mit uns und unserer Lebenswelt in den Blick. Zentrale ökonomische und politische Herausforderungen sowie kontroverse Fragen unseres Zusammenlebens stehen im Mittelpunkt des gemeinsam mit NDR Info veranstalteten Forums Politik-Wirtschaft-Gesellschaft.