Climate Fiction - der Klimawandel in Romanen

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Herrenhausen Palace
Public

Über das handlungsstiftende Potential von Literatur und die Rolle fiktionaler Texte in Bezug auf die allgegenwärtige Klimakatastrophe diskutieren Expertinnen und Experten am 14. September im Herrenhäuser Forum.  

Kann Literatur helfen, die drohende Klimakatastrophe abzuwenden? (Foto: AnnstasAg – stock.adobe.com)
Kann Literatur helfen, die drohende Klimakatastrophe abzuwenden? (Foto: AnnstasAg – stock.adobe.com)

Aufgrund der derzeit geltenden Schutz- und Hygienebestimmungen ist eine Anmeldung im Vorfeld zwingend notwendig und ab dem 31. August hier möglich!

In den letzten dreißig Jahren wurde der Klimawandel vor allem durch Sachwissen und wissenschaftliche Fakten kommuniziert. Derzeit steigt nun die Zahl der publizierten Öko-Thriller, populären Sachbücher und Klima-Romane. Doch obwohl es in der Vergangenheit an Wissen nicht mangelte, waren kaum menschliche Handlungen zur Umkehr der drohenden Klimakatastrophe sicht- und spürbar. Romane könnten durch ihr emotionales, didaktisches und pädagogisches Potential diese Emotionen wecken und damit einhergehend Selbstwirksamkeitsgefühle und Handlungsbereitschaft der Individuen generieren und stärken. In Romanen kann das komplexe Thema der globalen Erwärmung lesbar und verständlich gemacht werden. 

Gelingt also mit Romanen, woran die Wissenschaftskommunikation bisher scheiterte? Welche fiktionalen Texte erreichen Menschen wirklich und motivieren gar, einen eigenen Beitrag zu leisten? Und könnten so psychologische Mechanismen, die bisher einer Verhaltensänderung und politischem Handeln entgegenstanden, aufgedeckt, kommuniziert und sogar überwunden werden? 

Diese Veranstaltung richtet sich an ein neugieriges Publikum, das sich für aktuelle Themen aus Wissenschaft und Gesellschaft interessiert.

Herrenhäuser Forum
Climate Fiction - der Klimawandel in Romanen
14. September 2021, 19 Uhr, Xplanatorium Herrenhausen, Hannover

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Göttinger Literaturherbst

Programm

Podiumsdiskussion mit
Dr. Magdalena Göbl, Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie und Gesellschaftstheorie, Ludwigs-Maximilians-Universität München 

Prof. Dr. Julia Hoydis, Institut für Anglistik, Universität Graz, Mitarbeit am Projekt "Climate Change Literacy"

Dirk Roßmann, Unternehmer, Autor von "Der neunte Arm des Oktopus"

Moderation: Annette Riedel, Journalistin, Berlin


Eintritt frei / Anmeldung erforderlich

Es stehen 100 Sitzplätze zur Verfügung (freie Platzwahl). Die Türen öffnen um 18.15 Uhr. Eine Anmeldung ist erforderlich und ab 31. August hier möglich. Bitte beachten Sie vor Ort auch unsere Schutz- und Hygienemaßnahmen

Bitte beachten Sie

Systembedingt ist pro Anmeldung eine individuelle Emailadresse erforderlich. Sollten Sie sich gemeinsam mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin anmelden wollen und nur über eine gemeinsame Emailadresse verfügen, wenden Sie sich bitte einmal telefonisch oder per Email an eine der Ansprechpartnerin im Veranstaltungsreferat. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Einlass

Der Einlass beginnt um 18:00 Uhr. Folgen Sie bitte unserem Wegeleitsystem, um immer ausreichend Abstand zu anderen Gästen halten zu können. Begeben Sie sich nach Öffnen der Eingänge bitte direkt zu Ihrem Platz. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir die Garderobe nicht öffnen können. Wir bitten Sie, Ihre Jacken und Taschen mit an Ihren Platz zu nehmen.

Veranstaltungsort

Die Veranstaltungen der VolkswagenStiftung finden im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 5, 30419 Hannover, statt. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Üstra-Linien 4 und 5, Haltestelle "Herrenhäuser Gärten". Das Tagungszentrum Schloss Herrenhausen ist barrierefrei.

Veranstaltungsinfos per E-Mail

Sie möchten über zukünftige Veranstaltungen informiert werden? Wir freuen uns über Ihre Registrierung in unserem Veranstaltungsportal unter veranstaltungen.volkswagenstiftung.de.

Hintergrund Herrenhäuser Foren

Mit ihren Herrenhäuser Foren möchte die VolkswagenStiftung ein breites Publikum für Forschungsfragen von gesellschaftlicher Relevanz begeistern und diese aufgrund empirischer Befunde aus der Perspektive ganz unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen diskutieren. Dazu werden renommierte Forscherinnen und Forscher aber auch Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kultur und Medien zu Vorträgen und Podiumsgesprächen eingeladen.