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Die Herausforderungen, denen die EU derzeit gegenüber steht, sind drängend – und lassen sich ohne forschungsbasierte Lösungsansätze wohl kaum bewältigen. Sieben Forschungsvorhaben von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus ganz Europa nehmen nun aktuelle Forschungsfragen in den Blick, gefördert von der VolkswagenStiftung. Das Spektrum: Von Populismus in digitalen Medien über Radikalisierungsmechanismen bis hin zu Sicherheitspolitik.

Was sind die Grundprinzipien des Lebens? Dieser fundamentalen Frage widmen sich sieben Forschungsgruppen, die für ihre Projektideen an der Grenze zwischen Natur- und Lebenswissenschaften rund 9,8 Mio. Euro von der VolkswagenStiftung erhalten. Die wissenschaftlichen Vorhaben haben bspw. die embryonale Entwicklung, Nervenzellaktivitäten oder auch die Umwandlung von CO2 in organische Verbindungen zum Thema.

158,5 Mio. Euro hat die VolkswagenStiftung im Jahr 2017 an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland und für wissenschaftliche Veranstaltungen bewilligt – ein Plus von 52 Prozent gegenüber 2016.

Im Niedersächsischen Vorab wurden heute vom Kuratorium der VolkswagenStiftung rund 115 Mio. Euro bewilligt, die an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in ganz Niedersachsen fließen. Auf Vorschlag des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) werden in den vier Förderlinien allein 63 Mio. Euro für neue Programme und Ausschreibungen zur Verfügung gestellt, unter anderem für Digitalisierung in den Lebens- und Geisteswissenschaften.

In der dritten Ausschreibungsrunde des Förderprogramms "Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung" erhalten Hochschulen aus Braunschweig, Clausthal, Göttingen, Hannover, Lüneburg, Oldenburg, Osnabrück und Wolfenbüttel insgesamt rund 3,9 Mio. Euro für ihre Forschungsprojekte rund um Nachhaltigkeit.

Infektionen sind nach wie vor eine der Haupttodesursachen weltweit. Individuell zugeschnittene Vorsorge und Therapien versprechen neue Heilungsmöglichkeiten. Wie aber ist weltweit der Stand der Forschung und welches sind die drängendsten Fragestellungen – auch aus ethischer, sozialer und ökonomischer Sicht? Expertinnen und Experten diskutieren vom 21. bis 23. Juni in Hannover.

Endliche Ressourcen, soziale Ungleichheit, Klimawandel, Terrorismus – die Welt steht vor großen Herausforderungen. Mit den "Sustainable Development Goals" der UN wurde ein Gesellschaftsvertrag für die Weltgemeinschaft verabschiedet, der eine ökonomisch, sozial und ökologisch nachhaltige Zukunft zum Ziel hat. Der wichtigen Rolle, die den Wissenschaften dabei zukommt, will die VolkswagenStiftung gemeinsam mit Partnerstiftungen in Europa mit einem neuen Förderangebot gerecht werden. Zunächst werden internationale Kooperationsprojekte zur Erforschung sozialer Ungleichheit unterstützt, jeweils mit bis zu 1,5 Mio. Euro. Erster Stichtag zur Antragstellung ist der 30. Oktober 2018.

Transparenz in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft kann schaden oder nützen. Aber wie lässt sich eine gesellschaftlich akzeptierte Balance zwischen Sicherheit und Freiheit, Öffentlichkeitsinteresse und Privatsphäre finden? Internationale Expertinnen und Experten diskutieren vom 12. bis 14. Juni auf der Herrenhäuser Konferenz in Berlin.

Radioaktivität in der Umwelt: Mit Herrenhausen Late auf der Suche nach den Tätern +++ Was bleibt von 1968? Herrenhäuser Forum blickt zurück auf die Revolten