Dokumentation: Wissenschaft braucht Gesellschaft - Wie geht es weiter nach dem March for Science?

Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, 25. und 26. Oktober 2017

Trotz Wissenschaftskommunikation auf vielen Kanälen: Die Wissenschaftsskepsis wächst. Was ist schiefgelaufen? Und mit welchen Konzepten kann die Wissenschaft ihrer Legitimationskrise begegnen? Dies war das Themenfeld der Fachkonferenz "Wissenschaft braucht Gesellschaft - Wie geht es weiter nach dem March for Science" der VolkswagenStiftung in Partnerschaft mit der Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften, der Wochenzeitung DIE ZEIT und der Robert Bosch Stiftung am 25. und 26. Oktober 2017 in Hannover.

Vortragsmanuskripte und Videomitschnitte

Begrüßung

Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung

Eröffnungsrede (Manuskript, pdf)

Sektion I: Die Verantwortung der Wissenschaft in der Gesellschaft

Eine Sektion in Kooperation mit der Initiative Die offene Gesellschaft
Chair: Gert Scobel, Journalist und Moderator der 3sat-Wissenschaftsreihe "Scobel"

Keynote

Prof. Dr. Naomi Oreskes, Harvard University (Foto: Philip Bartz für VolkswagenStiftung)
Prof. Dr. Naomi Oreskes, Harvard University (Foto: Philip Bartz für VolkswagenStiftung)

"Why we should trust science - most of the time. Perspectives from the history and philosophy of science"
Prof. Dr. Naomi Oreskes, PhD, Department of the History of Science, Harvard University

Naomi Oreskes, Wissenschaftshistorikerin an der Harvard University, beleuchtet in ihrem Vortrag anhand ausgewählter Beispiele den Produktionsprozess evidenzbasierter Erkenntnis - und wie das fachfremde Publikum in verschiedenen Epoche darauf reagiert hat, nämlich häufig mit Skepsis und Ablehnung.

Link zum Video: Naomi Oreskes "Why we should trust science - most of the time. Perspectives from the history and philosophy of science" (in englischer Sprache)

Kommentare und Diskussion zur Keynote von Naomi Oreskes

Gerd Scobel, Anna-Lena Scholz, Harald Welzer, Naomi Oreskes (v.l.n.r.). (Foto: Philip Bartz für VolkswagenStiftung)
Gerd Scobel, Anna-Lena Scholz, Harald Welzer, Naomi Oreskes (v.l.n.r.). (Foto: Philip Bartz für VolkswagenStiftung)

Prof. Dr. Harald Welzer, Mitgründer, Initiative Offene Gesellschaft; Vorstandsvorsitzender, Stiftung Futur Zwei

Dr. Anna-Lena Scholz, Redakteurin Chancen, DIE ZEIT, Hamburg

Manuskript Kommentar A.L. Scholz (pdf)

Moderation: Gert Scobel, Journalist und Moderator der 3sat-Wissenschaftsreihe "Scobel"

Link zum Video: "Why we should trust science...": Comments & Discussion (in englischer Sprache)

 

 

Sektion II: Was haben sich Wissenschaft und Gesellschaft (noch) zu sagen?

Impulsreferat, Prof. Dr. Martina Brockmeier, Vorsitzende des Wissenschaftsrats

Manuskript Impulsreferat M. Brockmeier (pdf)

Sektion III: Warum verlieren Menschen das Vertrauen in Wissenschaft - und wie gewinnt man es zurück? 

Impulsreferat: Das große Public Misunderstanding - Warum die Wissenschaft aufhören sollte, die Menschen zu bevormunden, Stefan Wegner, Partner und Geschäftsführer, Scholz & Friends Agenda

Manuskript Impulsreferat Stefan Wegner (pdf)

Ergebnisberichte der Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppe 1: Welchen Einfluss haben die Medien auf den Prozess der Vertrauensbildung zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit?

(Chair: Prof. Dr. Annette Leßmöllmann, Leitung Abteilung Wissenschaftskommunikation, KIT)

Ergebnisse AG 1 (pdf)

Arbeitsgruppe 2: Ideenlabor "Raus aus der Blase, rein in den Kiez"

(Chairs: Patrick Klügel, Robert Bosch Stiftung, und Dr. Stefan Groß, Geschäftsleitung Neuland Partners)

Ergebnisse AG 2 (pdf)

Arbeitsgruppe 3: Leitkultur oder Multikulti in der Wissenschaftskommunikation?

(Chair: Dr. Wolfgang Rohe, Geschäftsführer, Stiftung Mercator, Essen)

Ergebnisse AG 3 (pdf)

Arbeitsgruppe 4: Wie kann Wissenschaft wirken, wenn wissenschaftliche Erkenntnisse bezweifelt werden?

(Chair: Markus Weisskopf, Geschäftsführer Wissenschaft im Dialog)

Ergebnisse AG 4 (pdf)

Blogbeiträge und Artikel

Stiftungsmagazin Impulse

"Wir müssen reden!" Stiftungsmagazin Impulse 2018
"Wir müssen reden!" Stiftungsmagazin Impulse 2018

"Wissenschaft und Gesellschaft" - diesem Fokus widmen sich auch die IMPULSE (erscheinen Mitte Januar 2018). Gern schicken wir Ihnen das neugestaltete Stiftungsmagazin regelmäßig kostenlos zu. Mailen Sie uns einfach Ihre Postadresse und das Stichwort "Impulse" an presse(at)volkswagenstiftung.de.