Immobilien

Immobilienanlage nach Ländern; Stand: Dezember 2016
Immobilienanlage nach Ländern; Stand: Dezember 2016
Der Diversifizierungsgedanke wird im Liegenschaftsbereich fortgeführt. Ebenso wie die Aktien stellen Immobilienanlagen Substanzwerte dar, die vor Inflationsrisiken schützen sollen. Gleichzeitig bilden die Mieteinnahmen eine wichtige Komponente bei der Erwirtschaftung der laufenden Erträge und der Bereitstellung von Fördermitteln.

Beide Aspekte tragen dazu bei, dass Immobilien im Rahmen des Gesamtportfolios eine bedeutende Rolle spielen. Der von der Vermögensverwaltung betreute Immobilienbestand lag im Dezember 2016 bei einem Wert von rund 524 Mio. Euro – mit einem Anteil am Gesamtvermögen von rund 14,4 Prozent.

Innerhalb des Immobilienbereichs wird die Risikodiversifikation durch eine breite geografische Streuung der Anlagen erreicht. Historisch gewachsen liegt der Schwerpunkt im Inland. Die deutschen Immobilien werden über Tochtergesellschaften gehalten, die extern verwaltet und von der Stiftung betreut und kontrolliert werden. Es handelt sich um Wohn- und Büroobjekte, die über ganz Deutschland gestreut sind. Hinzu kommen zwei an wissenschaftliche Einrichtungen vermietete Büroimmobilien in London und Washington, die sich ebenfalls im Eigentum von Tochtergesellschaften der VolkswagenStiftung befinden. Im Rahmen der Vermögensanlage erfolgte auch der Wiederaufbau des Schlosses Herrenhausen in Hannover durch eine Tochtergesellschaft. Das Schloss wird als Museum bzw. als Tagungszentrum an externe Betreiber verpachtet.

Die europäischen Immobilienanlagen sind im Immobilien-Spezialfonds der Stiftung zusammengefasst. Die Anlagen des Fonds – allesamt Bürogebäude – sind zurzeit über Frankreich, die Niederlande, Belgien, Luxemburg und Spanien gestreut.