Geschichte

Vertragsunterzeichnung am 19. Mai 1961 auf der Ahrensburg bei Bad Eilsen (Foto: Wilhelm Hauschild)
Vertragsunterzeichnung am 19. Mai 1961 auf der Ahrensburg bei Bad Eilsen (Foto: Wilhelm Hauschild)

Die VolkswagenStiftung ist keine Unternehmensstiftung – am Anfang stand zwar Volkswagen, doch das ist mittlerweile Geschichte:

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden von mehreren Seiten Ansprüche auf das Volkswagenwerk in Wolfsburg erhoben, doch es gab keinen eindeutigen Eigentümer. Nach langen Auseinandersetzungen in den 1950er Jahren einigten sich die Bundesrepublik Deutschland und das Land Niedersachsen schließlich, die damalige Volkswagenwerk GmbH in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln und aus dem Erlös eine Stiftung zu gründen.

Vom Volkswagenwerk zum Stiftungskapital

60 Prozent des Aktienkapitals wurden durch die Ausgabe so genannter Volksaktien in Privateigentum überführt, je 20 Prozent behielten der Bund und das Land Niedersachsen. Der Erlös aus der Privatisierung und die Gewinnansprüche auf die Anteile, die Land und Bund verblieben waren – der Bund hat seine Anteile inzwischen veräußert –, wurden als Vermögen der neu gegründeten Stiftung Volkswagenwerk, wie sie bis 1989 hieß, übertragen.

Gegründet wurde die Stiftung im Jahr 1961 als rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts. 1962 nahm sie die Arbeit auf.

Mittlerweile beträgt das Kapital der Stiftung rund 2,9 Milliarden Euro. Gut 90 Mitarbeiter arbeiten heute in der Kastanienallee in Hannover daran, das Vermögen der Stiftung zu mehren und die Erträge effektiv im Sinne des Stiftungszweckes einzusetzen.