Shortlist für Opus Primum steht fest

11. September 2012

Zehn Bücher hat eine Vorjury für die Endauswahl von Opus Primum vorgeschlagen, den mit 10 000 Euro dotierten Förderpreis der VolkswagenStiftung für die beste wissenschaftliche Nachwuchspublikation des Jahres 2012.

Fast 80 eingesandte Titel haben die Vorjuroren studiert und in einer gemeinsamen Klausurtagung bewertet. "Die zehn Finalisten", so Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung, "belegen auf vorbildhafte Weise, dass sich wissenschaftlicher Tiefgang und gut verständliche Vermittlung keineswegs ausschließen müssen."

Mit ihrem Förderpreis möchte die VolkswagenStiftung den wissenschaftlichen Nachwuchs stärken und unterstreichen, dass Wissenschaftskommunikation eine zentrale Aufgabe für die deutsche Forschung ist.

Welches Buch am Ende die Auszeichnung erhält, darüber wird demnächst der Beirat in seiner Sitzung entscheiden. Verliehen wird Opus Primum zusammen mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis am 20. November 2012 im Alten Rathaus in Hannover.


Opus Primum 2012 – Nominierungsliste in alphabetischer Reihenfolge:

Thomas Bryant, Berlin (*1979): "Himmlers Kinder. Zur Geschichte der SS-Organisation ‚Lebensborn‘ e.V. 1935-1945". marixverlag GmbH. Wiesbaden 2011. 352 Seiten, € 19,90.

Barbara Ellermeier, Nähe Bad Ems (*1980): "Hans Scholl. Biographie". Hoffmann und Campe. Hamburg 2012. 429 Seiten, € 24,99.

Florian Freistetter, Jena (*1977): "Krawumm! Ein Plädoyer für den Weltuntergang". Ecowin Verlag GmbH. Salzburg 2012. 240 Seiten, € 22,90.

Birte Förster, TU Darmstadt (*1973): "Der Königin Luise-Mythos. Mediengeschichte des ‚Idealbilds deutscher Weiblichkeit‘", 1860-1960. V&R unipress GmbH. Göttingen 2011. 492 Seiten, € 62,90.

Torsten Heinemann, Goethe-Universität Frankfurt (*1979): "Populäre Wissenschaft. Hirnforschung zwischen Labor und Talkshow". Wallstein Verlag. Göttingen 2012. 302 Seiten, € 29,90.

Dirk Laabs, Hamburg (*1973): "Der deutsche Goldrausch. Die wahre Geschichte der Treuhand". Pantheon Verlag. München 2012. 384 Seiten, € 16,99.

Steffen Leins, Universität Tübingen (*1983): "Das Prager Münzkonsortium 1622/23. Ein Kapitalgeschäft im Dreißigjährigen Krieg am Rand der Katastrophe". Aschendorff Verlag GmbH & Co. KG. Münster 2012. 208 Seiten, € 29,00.

Daniel Loick, Goethe-Universität Frankfurt (*1977): "Kritik der Souveränität. Frankfurter Beiträge zur Soziologie und Sozialphilosophie". Campus Verlag GmbH. Frankfurt/New York 2012. 346 Seiten, € 34,90.

Henning Marmulla, Berlin (*1976): "Enzensbergers Kursbuch. Eine Zeitschrift um 68". Matthes & Seitz Berlin. Berlin 2011. 383 Seiten, € 29,90.

Mario Wimmer, ETH Zürich (*1978): "Archivkörper. Eine Geschichte historischer Einbildungskraft". Konstanz University Press. Paderborn 2012. 328 Seiten, € 34,90.


Dem Beirat von Opus Primum gehören namhafte Forscher und Wissenschaftspublizisten an (in alphabetischer Reihenfolge):

Günter Haaf, Redaktionsdirektor des Wort & Bild Verlags, München
Prof. Dr. Markus Krajewski, Juniorprofessor für die Mediengeschichte der Wissenschaften, Bauhaus-Universität Weimar
Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung (Vorsitz)
Prof. Dr. Hans-Jörg Rheinberger, Direktor am Max-Planck-Institut für
Wissenschaftsgeschichte, Berlin
Prof. Dr. Sabine Trepte, Juniorprofessorin für Medienpsychologie, Hamburg Media School
Dr. Andreas Wang, ehemaliger Redakteur beim Norddeutschen Rundfunk, Hamburg
Christian Weber, Redakteur im Ressort Wissen der Süddeutschen Zeitung

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