Jahresbericht 2018

Für wissenschaftliche Forschungsprojekte und Veranstaltungen hat die VolkswagenStiftung im Jahr 2018 207,2 Mio. Euro bewilligt. Gegenüber 2017 bedeutet das ein Plus von 30,7 Prozent – und gleichzeitig die zweithöchste Fördersumme der Stiftungsgeschichte. Der Fokus lag auf einer Neuausrichtung des Förderportfolios, um künftig Forschenden bessere finanzielle und zeitliche Perspektiven zu bieten und ihnen neue Wege sowie mehr Freiräumen zu eröffnen.

Bewilligungssummen nach Bereichen

Allgemeine Förderung: 70,8 Mio. Euro (Vorjahr: 81,3 Mio. Euro)
Niedersächsisches Vorab: 133,1 Mio. Euro (Vorjahr: 73,6 Mio. Euro)
Stiftungseigene Projekte/Veranstaltungen: 3,3 Mio. Euro (Vorjahr: 3,6 Mio. Euro)


Bewilligungen nach Fachgebieten in der "Allgemeinen Förderung"

Geistes- und Gesellschaftswissenschaften: 34,4 Mio. Euro (48,7 % der Mittel) für 201 Vorhaben
Biowissenschaften einschließlich Medizin: 19,6 Mio. Euro (27,7 % der Mittel) für 67 Vorhaben
Naturwissenschaften und Mathematik: 13,2 Mio. Euro (18,6 % der Mittel) für 69 Vorhaben
Ingenieurwissenschaften: 1,8 Mio. Euro (2,5 % der Mittel) für 13 Vorhaben
Fachgebietskombinationen: 1,8 Mio. Euro (2,5 % der Mittel) für 10 Vorhaben.


Insgesamt wurden im Berichtsjahr in der Allgemeinen Förderung 1.663 Anträge begutachtet; die Bewilligungsquote lag mit 360 Bewilligungen bei 21,7 %.

Entwicklung des Stiftungskapitals

2018 beliefen sich die Erträge aus der Vermögensbewirtschaftung der Stiftung auf 260,6 Mio. Euro. Davon wurden 10,7 Mio. Euro zur Werterhaltung des Stiftungsvermögens als Rücklagen dem Kapital zugeführt.

Mit 3,2 Milliarden Euro Stiftungskapital und einem Anspruch auf die Dividende von rund 30 Millionen VW-Aktien, die der VolkswagenStiftung aus der Beteiligung des Landes Niedersachsen an der Volkswagen Aktiengesellschaft zusteht, zählt die VolkswagenStiftung zu den größten Stiftungen in Europa und ist die bei weitem größte private wissenschaftsfördernde Stiftung in Deutschland.