Öffentliche Veranstaltungen am 9., 15. und 20. Juli

Vorbild Marie Curie: Science Movie Night zeigt Frauen in der Wissenschaft +++ Herrenhausen Late: Die Tücken des Coronavirus und wie die Forschung ihm begegnet +++ Nur noch etwas für Intellektuelle? Herrenhäuser Forum zur Zukunft des europäischen Projekts

Vorbild Marie Curie: Science Movie Night zeigt Frauen in der Wissenschaft

Die Geschichten der Frauen, die als erste ins All starteten, als Forscherinnen entfernte Regionen der Welt bereisten, große Entdeckungen machten oder bedeutende Ämter bekleideten, erzählen von Triumph und Niederlage, Erfolg und Kampf. Eine Vorbildrolle für Wissenschaftlerinnen nimmt die Physikerin Marie Curie ein. Sie wurde, als erste Frau in Frankreich, zum Studium der Physik an der Pariser Sorbonne zugelassen. Im Jahre 1902 erhielt sie, als erste Frau in Europa, den Doktortitel in Physik. Im darauffolgenden Jahr wurde ihr, als erster Frau weltweit, der Nobelpreis für Physik und 1911 für Chemie verliehen.

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, wie es Wissenschaftlerinnen wie Curie immer wieder gelang, geschlossen geglaubte Türen zu öffnen. Wie bleiben sie aber auch für nachfolgende Generationen geöffnet? Können Filme oder Serien, in denen Physikerinnen, Chemikerinnen, Mathematikerinnen und Entdeckerinnen die Hauptrolle spielen, Mädchen und junge Frauen bei ihrer Berufswahl beeinflussen? Und unter welchen Bedingungen kann es jungen Wissenschaftlerinnen gelingen, ihren Weg in einer männerdominierten naturwissenschaftlichen Wissenschaftswelt erfolgreich zu beschreiten? 

Herrenhausen Science Movie Night: "Fürchte nichts ‒ wie Frauen die Welt verstehen"

9. Juli 2021, 19 Uhr
Xplanatorium Schloss Herrenhausen, Hannover

Die Platzanzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist zwingend notwendig und unter https://veranstaltungen.volkswagenstiftung.de/ möglich! 

Die Presse ist herzlich eingeladen, an der Veranstaltung live vor Ort teilzunehmen. Eine formlose Anmeldung inkl. der Kontaktdaten wird erbeten an presse@volkswagenstiftung.de.

PROGRAMM:

Einführung und Vorstellung der Diskutantinnen, anschließend Filmvorführung* (in deutscher Version) und Diskussionsrunde mit

Dr. Marion Esch, Geschäftsführerin der Stiftung für MINT-Entertainment-Education-Excellence (MINTEEE), Köln

Prof. Dr. Daria Gorelova, Institut für Theoretische Physik, Universität Hamburg

Nicola Hille, Gleichstellungsbeauftragte, HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen

Moderation: Eckhard Stasch, Technik-Salon Hannover

*) Filmlaufzeit ca.125 Min., FSK/JMK 0 Jahre

Veranstaltungen der nicht-gewerblichen Filmarbeit unterliegen einem Werbeverbot. Der Filmtitel kann telefonisch unter 0511-8381335 erfragt werden.


Herrenhausen Late: Die Tücken des Coronavirus und wie die Forschung ihm begegnet

Das Virus: ein wenig Erbmaterial, Lipide und verschiedene Proteine. Es bedarf einer guten Strategie, trotz dieser Einfachheit erfolgreich zu sein und, wie derzeit zu beobachten, die Welt in Atem zu halten. Das Ziel der Wissenschaft ist es, diese Strategie auf unterschiedlichen Wegen zu behindern. Denn fest steht: durch den Klimawandel, die Globalisierung und die stetige Ausbreitung des Menschen in bisher unberührte Lebensräume ist auch in Zukunft mit der Übertragung von bisher unbekannten Viren auf den Menschen zu rechnen.

Die Professorinnen Asisa Volz und Gisa Gerold von der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover stellen zwei Ansätze vor, die zukünftig helfen sollen, Viruserkrankungen entgegen zu wirken, auch über die Bekämpfung von SARS-CoV-2 hinaus. Prof. Dr. Asisa Volz arbeitet an einer Art Impfstoff-Prototypen, der schnell auf verschiedene Viren angepasst werden kann. Wie unterschiedlich sich sogenannte zoonotische Viren wie SARS-CoV-2 verhalten, wenn sie in die Zelle eindringen und sich vermehren, untersucht Prof. Dr. Gisa Gerold. Das Wissen über die Erreger hilft, antivirale Medikamente zu finden sowie Übertragungswege, Krankheitsverläufe und das Pandemiepotential besser abzuschätzen. In ihrem Vortrag werden die beiden das Virus SARS-CoV-2 mit all seinen Tücken erklären und einen Einblick in ihre Forschungsarbeit gewähren.

Herrenhausen Late: "One Health ‒ An der Schnittstelle zwischen Mensch und Tier" 

15. Juli 2021, 20.30 Uhr
Xplanatorium Schloss Herrenhausen, Hannover

Die Platzanzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist zwingend notwendig und unter https://veranstaltungen.volkswagenstiftung.de/ möglich! Herrenhausen Late ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der VolkswagenStiftung, der Leibniz Universität Hannover, der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, der Medizinischen Hochschule Hannover und der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover.

Die Presse ist herzlich eingeladen, an der Veranstaltung live vor Ort teilzunehmen. Eine formlose Anmeldung inkl. der Kontaktdaten wird erbeten an presse@volkswagenstiftung.de.

PROGRAMM:

Vortrag von

Prof. Dr. Gisa Gerold, Institut für Biochemie
Prof. Dr. Asisa Volz, Institut für Virologie
beide vom Research Center for Emerging Infections and Zoonoses, Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover

Zu der Veranstaltung ist Bildmaterial vorhanden, Download in der Mediathek der VolkswagenStiftung oder per Klick auf die Bildergalerie. Abdruck unter Verwendung des Copyright-Hinweises und für die redaktionelle Berichterstattung in Zusammenhang mit der Veranstaltung der VolkwagenStiftung honorarfrei. Alle Bilder: Isabel Winarsch für VolkswagenStiftung 

Nur noch etwas für Intellektuelle? Herrenhäuser Forum zur Zukunft des europäischen Projekts

Das Europa des 21. Jahrhunderts sieht sich enormen internen und externen Herausforderungen gegenüber. Die COVID-19-Pandemie und damit verbundene Diskussionen über gemeinsame Maßnahmen ihrer Eindämmung haben einmal mehr verdeutlicht, dass nationale Interessen oftmals über einer solidarischen europäischen Antwort stehen. Knapp drei Jahrzehnte nach ihrer Gründung wird die EU zudem von vielen Menschen immer noch als reine Wirtschafts- und Währungsunion wahrgenommen. Entscheidend für die Fortführung des europäischen Projekts wird daher sein, wie Europa seine Identitätskrise zu lösen versteht. 

Wer trägt die Idee eines geeinten Europas? Handelt es sich dabei um eine Vorstellung, die vornehmlich in den Köpfen einiger Intellektueller fortbesteht? Wie kann die Bevölkerung zukünftig in das europäische Projekt einbezogen werden? Was hat die Idee eines geeinten Europas einst auf den Weg gebracht und was können wir für den Fortbestand des Projekts tun?

Herrenhäuser Forum: "Nur noch etwas für Intellektuelle? ‒ Die Zukunft des europäischen Projekts" 

20. Juli 2021, 19 Uhr
Xplanatorium Schloss Herrenhausen, Hannover | online

Die Platzanzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist zwingend notwendig und unter https://veranstaltungen.volkswagenstiftung.de/ möglich! Die Veranstaltung wird auch per Livestream übertragen. Dieser ist am Veranstaltungstag über folgenden Link erreichbar: https://www.volkswagenstiftung.de/livestream. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit NDR Info statt.

Die Presse ist herzlich eingeladen, an der Veranstaltung live vor Ort teilzunehmen. Eine formlose Anmeldung inkl. der Kontaktdaten wird erbeten an presse@volkswagenstiftung.de.

PROGRAMM:

Podiumsdiskussion mit

Prof. Dr. Monika Eigmüller, Europa-Universität Flensburg, Institut für Gesellschaftswissenschaften und Theologie, Europasoziologie 

Philippe Narval, Europäisches Forum Alpbach, Geschäftsführer

Prof. Dr. Christine Reh, Hertie School of Governance, European Politics

Ralph Sina, freier Journalist und Autor, bis März 2021 Leiter des ARD-Hörfunkstudios in Brüssel

Moderation: Ulrike Heckmann, NDR Info

Die Veranstaltung wird am 21. Juli 2021 um 20.33 Uhr bei "NDR Info Hintergrund" ausgestrahlt.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen der VolkswagenStiftung finden Sie unter https://www.volkswagenstiftung.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender.