Die Israelische Flagge weht auf einem Gebäude auf dem Ölberg in Jerusalem. (Foto: zz3701 - stock.adobe.com)

Israel: Gelobtes Land - Zerrissenes Land

Wissenschaftler:innen und Journalist:innen diskutierten am 5. Oktober 2021 über Israels Historie, sein gegenwärtiges Wirken und die Herausforderungen bei der Berichterstattung deutscher Korrespondent:innen vor Ort.

Podiumsdiskussion mit

Prof. Dr. Johannes Becke, Ben-Gurion-Lehrstuhl für Israel- und Nahoststudien, Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg

Dr. Susanne Glass, Studioleiterin, ARD Studio Tel Aviv

Dr. Olaf Glöckner, Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien e. V., Universität Potsdam 

Moderation: Birgit Kolkmann, freie Journalistin

Impf-Vorreiter und High-Tech-Nation, der Traum vom Leben in Frieden und der allgegenwärtige Nahostkonflikt - Israel ist facettenreich. Die Lage in einer der vielschichtigsten Krisenregionen der Welt ist weiterhin angespannt - auch wenn die Waffen derzeit wieder schweigen: Diskussionen um die Teilhabe von Minderheiten oder die Rolle des Ministerpräsidenten sind nur einige Fragen, an denen sich immer wieder innergesellschaftliche Proteste entzünden. Welche Entwicklungen führten zur aktuellen Situation? Wie reagieren Bevölkerung, Anrainerstaaten und die restliche Welt? Und mit welchen Schwierigkeiten müssen sich deutsche Auslandskorrespondent:innen bei ihrer Berichterstattung aus der Region auseinandersetzen?

Akteur:innen der Auslandsberichterstattung deutscher Medien diskutieren mit Politikwissenschaftler:innen und Regionalhistoriker:innen über Praxis und politische Funktion der Auslandsberichterstattung sowie aktuelle zeithistorische Entwicklungen. Die Schwerpunkte 2021 liegen auf folgenden Ländern: USA, China, Israel, Türkei.