Climate Fiction - der Klimawandel in Romanen

Über das handlungsstiftende Potential von Literatur und die Rolle fiktionaler Texte in Bezug auf die allgegenwärtige Klimakatastrophe diskutieren Expertinnen und Experten am 14. September im Herrenhäuser Forum.

Podiumsdiskussion mit

Dr. Magdalena Göbl, Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie und Gesellschaftstheorie, Ludwigs-Maximilians-Universität München 

Prof. Dr. Julia Hoydis, Institut für Anglistik, Universität Graz, Mitarbeit am Projekt "Climate Change Literacy"

Dirk Rossmann, Unternehmer, Autor von "Der neunte Arm des Oktopus"

Dr. Bernd Sommer, Leitung Forschungsbereich Klima, Kultur & Nachhaltigkeit, Europa-Universität Flensburg 

Moderation: Annette Riedel, Journalistin, Berlin

Nachdem in den letzten dreißig Jahren zum Klimawandel vor allem wissenschaftliche Fakten kommuniziert wurden, werden mittlerweile immer mehr Öko-Thriller und Klima-Romane veröffentlicht. Diese könnten durch ihr emotionales, didaktisches und pädagogisches Potential Gefühle wecken und damit einhergehend Selbstwirksamkeitsgefühle und Handlungsbereitschaft der Individuen stärken. 

Gelingt so Roman-Autor:innen, woran die Wissenschaftskommunikation bisher scheiterte: Die Menschen endlich zum Handeln gegen den Klimawandel zu bewegen? Welche fiktionalen Texte motivieren Menschen besonders, einen eigenen Beitrag zu leisten? Und könnten so psychologische Mechanismen, die bisher einer Verhaltensänderung und politischem Handeln entgegenstanden, aufgedeckt, kommuniziert und überwunden werden? 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Göttinger Literaturherbst. Weitere Informationen unter "Climate Fiction - der Klimawandel in Romanen".