Wann sind die Grenzen des Wachstums überschritten? Ernst Ulrich von Weizsäcker, Ko-Präsident, Club of Rome/Universität Freiburg, und Mojib Latif, Leiter, Forschungseinheit Maritime Meteorologie, GEOMAR - Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, diskutierten diese Frage auf dem Herrenhäuser Forum "Zukunft denken - Welt erhalten! 50 Jahre Club of Rome" am 28. August in Hannover mit Petra Künkel, Mitgründerin und geschäftsführende Direktorin, Collective Leadership Institute, Potsdam.

Der 1972 von der VolkswagenStiftung geförderte Bericht "Die Grenzen des Wachstums" markierte den Beginn der kritischen Zukunfts- und Umweltforschung. Er brachte Themen wie Industrialisierung, Bevölkerungsdichte, klimatische Veränderungen sowie Energie- und Nahrungsmittelressourcen auf die politische und die wissenschaftliche Agenda. Eindringlich forderte der Bericht die Menschheit zum Handeln auf: Die Autoren, ein Team um den damals 30-jährigen amerikanischen Wissenschaftler Dennis Meadows, zeigten auf, dass kontinuierliches wirtschaftliches und demographisches Wachstum an die Grenzen verfügbarer Ressourcen stößt und sehr wahrscheinlich zum globalen Kollaps führt.

In Auftrag gegeben wurde der Bericht vom Club of Rome, einem 1968 gegründeten Zusammenschluss von Expertinnen und Experten, die sich für eine gerechte und nachhaltige Entwicklung einsetzen. Welche Lehren zogen und ziehen Politik und Wissenschaft sowie der Club of Rome als Initiator aus dem Bericht? Und welche Prognosen von damals haben für unsere Zukunft weiterhin Bestand?

Kurzvorträge

- Prof. Dr. Mojib Latif, Leiter, Forschungseinheit Maritime Meteorologie, GEOMAR - Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

- Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Ko-Präsident, Club of Rome/Universität Freiburg

anschließend Podiumsdiskussion mit den Vortragenden und

- Dr. Petra Künkel, Mitgründerin und geschäftsführende Direktorin, Collective Leadership Institute, Potsdam

Moderation: Dr. Wilhelm Krull, VolkswagenStiftung