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Herrenhäuser Forum über Klimamodelle

Am 11. April 2012 fand das Herrenhäuser Forum Mensch-Natur-Technik zum Thema "Klimamodelle – Wie berechenbar ist die Zukunft?" im Kleinen Sendesaal des NDR Funkhauses in Hannover statt. Diese Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation der VolkswagenStiftung mit dem Wissenschaftsmagazin Spektrum der Wissenschaft.

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Wie sich die Bedingungen auf unserer Erde verändern, versuchen Wissenschaftler weltweit herauszufinden. Basis aller Zukunftsszenarien sind Klimamodelle. Immer leistungsfähigere Super-Computer verarbeiten täglich riesige Datenmengen, um das globale Klima und seine Veränderungen greifbar zu machen. An Panikmache, aber auch Schönrednerei, mangelt es dabei in der öffentlichen Debatte nicht. Grund genug, nicht nur zu fragen, was wir wirklich über die Entwicklung unseres Klimas wissen, sondern auch: woher? Worauf basieren Klimamodelle? Und was können sie uns über das Klima der Zukunft verraten? Darüber diskutierten die Experten beim "Herrenhäuser Forum – Mensch-Natur-Technik".
Wie sich die Bedingungen auf unserer Erde verändern, versuchen Wissenschaftler weltweit herauszufinden. Basis aller Zukunftsszenarien sind Klimamodelle. Immer leistungsfähigere Super-Computer verarbeiten täglich riesige Datenmengen, um das globale Klima und seine Veränderungen greifbar zu machen. An Panikmache, aber auch Schönrednerei, mangelt es dabei in der öffentlichen Debatte nicht. Grund genug, nicht nur zu fragen, was wir wirklich über die Entwicklung unseres Klimas wissen, sondern auch: woher? Worauf basieren Klimamodelle? Und was können sie uns über das Klima der Zukunft verraten? Darüber diskutierten die Experten beim "Herrenhäuser Forum – Mensch-Natur-Technik".
© Fotos: Mario Wezel
Zu Gast war unter anderem der Klimaforscher Mojib Latif. Eine seiner Thesen lautete: Klimamodelle bieten bereits sehr viele Informationen, um daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten und etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen. Wir haben somit kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem.
Zu Gast war unter anderem der Klimaforscher Mojib Latif. Eine seiner Thesen lautete: Klimamodelle bieten bereits sehr viele Informationen, um daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten und etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen. Wir haben somit kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem.
© Fotos: Mario Wezel
Paul Becker vom Deutschen Wetterdienst machte darauf aufmerksam, dass Deutschland in puncto Klimaschutz eine Vorreiterrolle einnimmt. Überdies würde es sich für Deutschland wirtschaftlich rechnen, mehr in die Klimaforschung zu investieren.
Paul Becker vom Deutschen Wetterdienst machte darauf aufmerksam, dass Deutschland in puncto Klimaschutz eine Vorreiterrolle einnimmt. Überdies würde es sich für Deutschland wirtschaftlich rechnen, mehr in die Klimaforschung zu investieren.
© Fotos: Mario Wezel
Rund 300 Gäste waren gekommen, um die Impulsvorträge von Mojib Latif und Gabriele Gramelsberger zu hören und die anschließende Podiumsdiskussion zu verfolgen.
Rund 300 Gäste waren gekommen, um die Impulsvorträge von Mojib Latif und Gabriele Gramelsberger zu hören und die anschließende Podiumsdiskussion zu verfolgen.
© Fotos: Mario Wezel
Der Klimaforscher Thorsten Mauritsen betonte, dass der Klimawandel bereits anhand empirischer Daten nachweisbar sei. Hierfür bräuchte es keine Klimamodelle. Bei der Erarbeitung solcher Modelle stellen insbesondere Wolken eine große Herausforderung für die Wissenschaftler dar.
Der Klimaforscher Thorsten Mauritsen betonte, dass der Klimawandel bereits anhand empirischer Daten nachweisbar sei. Hierfür bräuchte es keine Klimamodelle. Bei der Erarbeitung solcher Modelle stellen insbesondere Wolken eine große Herausforderung für die Wissenschaftler dar.
© Fotos: Mario Wezel
Wissenschaftsphilosophin Gabriele Gramelsberger forscht zum Wandel von Wissenschaft und Gesellschaft durch den Computer. In der Klimaforschung sei die Crux, dass die Wissenschaft für etwas Modelle entwickelt, das sie eigentlich verhindern und damit empirisch gar nicht überprüfen möchte: den Klimawandel.
Wissenschaftsphilosophin Gabriele Gramelsberger forscht zum Wandel von Wissenschaft und Gesellschaft durch den Computer. In der Klimaforschung sei die Crux, dass die Wissenschaft für etwas Modelle entwickelt, das sie eigentlich verhindern und damit empirisch gar nicht überprüfen möchte: den Klimawandel.
© Fotos: Mario Wezel