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Die "Flüchtlingskrise" - eine "Krise des Journalismus"?

Wie die Medien das Flüchtlingsthema behandeln, beeinflusst die öffentliche Meinung. Die Medienschaffenden selbst sind sich in der Frage uneins, wie man auf den Druck von außen verantwortungsbewusst reagieren sollte. Wie also sieht der politische Journalismus seine Lage, seine Wirkung und Perspektive? An welchen Leitlinien sollte sich künftige Berichterstattung orientieren? Journalisten und wissenschaftliche Experten diskutierten am 6. April auf dem Herrenhäuser Forum EXTRA über den Einfluss der Medien auf die öffentliche Meinung in der Flüchtlingsfrage.

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Das Podium setzte sich aus ausgewiesenen Experten aus den Bereichen Medien, Kommunikation und Flüchtlingsforschung zusammen. Zu Gast war unter anderem Prof. Dr. Gerhard Vowe, Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Düss
Das Podium setzte sich aus ausgewiesenen Experten aus den Bereichen Medien, Kommunikation und Flüchtlingsforschung zusammen. Zu Gast war unter anderem Prof. Dr. Gerhard Vowe, Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Düsseldorf.
© Sven Stolzenwald für VolkswagenStiftung
Die jeweiligen Perspektiven aus Journalismus, Politik und Wissenschaft seien wichtig für einen umfassenden Blick auf die Rolle der Medien in der sogenannten Flüchtlingskrise, betonte Prof. Dr. Christoph Klimmt vom Institut für Journalistik und Kommunik
Die jeweiligen Perspektiven aus Journalismus, Politik und Wissenschaft seien wichtig für einen umfassenden Blick auf die Rolle der Medien in der sogenannten Flüchtlingskrise, betonte Prof. Dr. Christoph Klimmt vom Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, der als Moderator durch den Abend führte.
© Sven Stolzenwald für VolkswagenStiftung
Claudia Spiewak Chefredakteurin des NDR Hörfunks und Programmchefin des Senders NDR Info forderte regelmäßige selbstkritische Diskussionen auch über ethische Fragen.
Claudia Spiewak Chefredakteurin des NDR Hörfunks und Programmchefin des Senders NDR Info forderte regelmäßige selbstkritische Diskussionen auch über ethische Fragen.
© Sven Stolzenwald für VolkswagenStiftung
Doris Schröder-Köpf, Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe des Landes Niedersachsen, wünschte sich mehr Distanz und Ruhe in der Berichterstattung.
Doris Schröder-Köpf, Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe des Landes Niedersachsen, wünschte sich mehr Distanz und Ruhe in der Berichterstattung.
© Sven Stolzenwald für VolkswagenStiftung
Hendrik Brandt, Chefredakteur der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung warf einen kritischen Blick auf die Meinungsbildung in den sozialen Medien.
Hendrik Brandt, Chefredakteur der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung warf einen kritischen Blick auf die Meinungsbildung in den sozialen Medien.
© Sven Stolzenwald für VolkswagenStiftung
Populistische Debatten bezögen ihre Energie oft aus der Sehnsucht der Menschen nach einfachen Lösungen, erklärte Dr. J. Olaf Kleist vom Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien der Universität Osnabrück.
Populistische Debatten bezögen ihre Energie oft aus der Sehnsucht der Menschen nach einfachen Lösungen, erklärte Dr. J. Olaf Kleist vom Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien der Universität Osnabrück.
© Sven Stolzenwald für VolkswagenStiftung
Das Herrenhäuser Forum EXTRA beleuchtet die Sprache und Kommunikation über "Flüchtlingskrise" aus Sicht der Medien - auch für junge Zuschauer ein spannendes und aktuelles Thema.
Das Herrenhäuser Forum EXTRA beleuchtet die Sprache und Kommunikation über "Flüchtlingskrise" aus Sicht der Medien - auch für junge Zuschauer ein spannendes und aktuelles Thema.
© Sven Stolzenwald für VolkswagenStiftung
Nach der Veranstaltung blieb bei Brezeln und Getränken noch etwas Zeit für persönliche Gespräche, auch mit den Podiumsgästen.
Nach der Veranstaltung blieb bei Brezeln und Getränken noch etwas Zeit für persönliche Gespräche, auch mit den Podiumsgästen.
© Sven Stolzenwald für VolkswagenStiftung

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