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Von "falschen" Schlössern und "kritischen" Rekonstruktionen

Im wieder errichteten Schloss Herrenhausen diskutierten am 24. Februar 2014 Architekturexperten auf Einladung der Lavesstiftung und der VolkswagenStiftung das Für und Wider aktueller Schlossrekonstruktionen.

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Wolfgang Schneider, Präsident der Architektenkammer Niedersachsen und Vorsitzender der Lavesstiftung, begrüßte rund 270 Gäste zu "Architektur im Dialog" in Schloss Herrenhausen.
Wolfgang Schneider, Präsident der Architektenkammer Niedersachsen und Vorsitzender der Lavesstiftung, begrüßte rund 270 Gäste zu "Architektur im Dialog" in Schloss Herrenhausen.
© Agata Szymanska-Medina für VolkswagenStiftung
Prof. i.R. Dr. Adrian von Buttlar, Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik, TU Berlin, begründete seine grundlegende Kritik an historischen (Schloss)Rekonstruktionen vor allem anhand der Beispiele in Braunschweig, Potsdam und Berlin.
Prof. i.R. Dr. Adrian von Buttlar, Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik, TU Berlin, begründete seine grundlegende Kritik an historischen (Schloss)Rekonstruktionen vor allem anhand der Beispiele in Braunschweig, Potsdam und Berlin.
© Agata Szymanska-Medina für VolkswagenStiftung
Die Podiumsrunde (v. links: Jochen Stöckmann, Adrian von Buttlar, Andreas Denk, Sven Kotulla) diskutierte vor einem voll besetzten Auditorium.
Die Podiumsrunde (v. links: Jochen Stöckmann, Adrian von Buttlar, Andreas Denk, Sven Kotulla) diskutierte vor einem voll besetzten Auditorium.
© Agata Szymanska-Medina für VolkswagenStiftung
Moderator Jochen Stöckmann (links) brachte mit Fragen und Zitaten eine angeregte Diskussion in Gang.
Moderator Jochen Stöckmann (links) brachte mit Fragen und Zitaten eine angeregte Diskussion in Gang.
© Agata Szymanska-Medina für VolkswagenStiftung
Andreas Denk, Chefredakteur der Zeitschrift "Der Architekt" zeigte sich gegenüber Rekonstruktionen ebenfalls kritisch und forderte von Bauherren mehr Mut zu zeitgenössischem Bauen, auch experimentellen Entwürfen.
Andreas Denk, Chefredakteur der Zeitschrift "Der Architekt" zeigte sich gegenüber Rekonstruktionen ebenfalls kritisch und forderte von Bauherren mehr Mut zu zeitgenössischem Bauen, auch experimentellen Entwürfen.
© Agata Szymanska-Medina für VolkswagenStiftung
Dipl.-Ing. Sven Kotulla, Jastrzembski Kotulla Architekten, Hamburg, legte seine Gründe dar, warum er die Bauaufgabe "Neu-Herrenhausen" gern übernommen habe - auch mit der Vorgabe, die Laves-Fassade zu rekonstruieren.
Dipl.-Ing. Sven Kotulla, Jastrzembski Kotulla Architekten, Hamburg, legte seine Gründe dar, warum er die Bauaufgabe "Neu-Herrenhausen" gern übernommen habe - auch mit der Vorgabe, die Laves-Fassade zu rekonstruieren.
© Agata Szymanska-Medina für VolkswagenStiftung
Adrian von Buttlar (links) und Andreas Denk waren sich einig, dass historische Rekonstruktionen der "städtebaulichen Wundheilung" dienen können, Architektur im Hier und Jetzt aber mehr sein müsse.
Adrian von Buttlar (links) und Andreas Denk waren sich einig, dass historische Rekonstruktionen der "städtebaulichen Wundheilung" dienen können, Architektur im Hier und Jetzt aber mehr sein müsse.
© Agata Szymanska-Medina für VolkswagenStiftung