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Tian’anmen-Massaker: Der Drache zeigt die Zähne – Aufstand im Reich der Mitte

Zeitzeugengespräch:
- Felix Lee, China-Korrespondent der taz und Blogger, Peking
und die Vortragenden

Kurzvorträge:
- Prof. Dr. Kai Vogelsang, Afrika-Asien-Institut, Universität Hamburg
- Prof. Dr. Doris Fischer, Universität Würzburg

Moderation: Christoph Müller-Hofstede, Bundeszentrale für politische Bildung

1989 brodelte es nicht nur im ehemaligen Ostblock, sondern auch in China. Auf dem Tiananmen fanden Kundgebungen und Demonstrationen statt. Im Mai spitzte sich die Situation zu: Mehrfach versuchte die Armee, den Platz zu räumen. Als am 4. Juni die Armee auf die Demonstranten schoss, wurden Tausende verletzt und inhaftiert; die Zahl der Toten ist unbekannt. Ein Umsturz wie in Osteuropa blieb jedoch aus.
Eine kritische Aufarbeitung der Ereignisse von 1989 fand nicht statt. Staatschef Hu Jintao betonte noch 2004, dass damals "durch entschlossenes Eingreifen die Stabilität des Landes gesichert" worden sei.

Was bedeuteten die Tage im Juni 1989 für die politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung Chinas? Sind die Forderungen von damals noch präsent? Und: Wie verläuft Chinas Weg in die Zukunft?

Zum Bericht: www.volkswagenstiftung.de/aktuelles/aktdetnewsl/browse/5/ttback/5/article/china-ist-nicht-unergruendlich.html

Foto: Felix Zahn

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