Mediathek

Zuwanderung - Eine Herausforderung für Politik und Gesellschaft

Erst herrschte Hilfsbereitschaft. Inzwischen aber wird Protest laut. Wie können die Deutschen die Herausforderung der Migration meistern? Expert(innen diskutierten dies am 16. März 2017 in Hannover.
Weitere Audio-Mitschnitte der Veranstaltungen der VolkswagenStiftung unter www.volkswagenstiftung.de/aktuelles-presse/mediathek.html

Programm

Podiumsgespräch mit

Prof. em. Dr. Klaus J. Bade, Gründungsmitglied und erster Vorsitzender (2008-2012) des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration, ehem. Kurator der VolkswagenStiftung und Vorsitzender ihres Gutachterkreises "Das Fremde und das Eigene"
Prof. Dr. Thomas K. Bauer, Vorsitzender des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration sowie Vizepräsident des RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung
Hendrik Brandt, Chefredakteur, Hannoversche Allgemeine Zeitung
Doris Schröder-Köpf, Abgeordnete des niedersächsischen Landtages sowie niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe
Boris Schumatsky, Schriftsteller und Publizist

Moderation: Asli Sevindim, Journalistin und Moderatorin, WDR

Hunderttausende Menschen haben in den letzten Jahren ihre Heimatstaaten verlassen. Krieg, Hunger und Hoffnungslosigkeit treiben sie an. Sie machen sich auf den Weg nach Europa - auch nach Deutschland. Die Bundeskanzlerin verspricht "Wir schaffen das!" und konnte lange Zeit auf die Hilfsbereitschaft der Menschen zählen. Doch mit der Verstetigung der Zuwanderungswelle droht die Stimmung zu kippen; in Deutschland beginnt sich Protest zu regen. Rechtspopulisten schüren Ängste und behaupten, die Sicherheit, der Wohlstand und letztlich die Kultur Europas seien in Gefahr.

In dieser Situation finden in der Bundesrepublik, in einzelnen Bundesländern und auch in unseren europäischen Nachbarländern dieses Jahr Wahlen statt. Politik und Gesellschaft stehen vor großen Herausforderungen: Wie lässt sich Zuwanderung nach Europa gestalten? Welche Rolle wird Deutschland in der EU einnehmen, um die Flüchtlingsfrage auf europäischer Ebene zu klären? Und nicht zuletzt: Wie wollen wir künftig alle gemeinsam bei uns in Deutschland zusammenleben; wie lässt sich das Verhältnis zwischen Politik und Zivilgesellschaft neu gestalten? Diese Fragen sollen in dem Podiumsgespräch diskutiert werden.

Sie möchten über zukünftige Veranstaltungen informiert werden? Wir freuen uns über Ihre Registrierung in unserem Veranstaltungsportal unter veranstaltungen.volkswagenstiftung.de.

Foto: Im Bild zu sehen sind v.l.n.r Boris Schmumatsky, Doris Schröder-Köpf, Hendrik Brandt, Asli Sevindim, Prof. em. Dr. Klaus J. Bade, Prof. Dr. Thomas K. Bauer (David Carreno Hansen für VolkswagenStiftung).