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Die Nation schaut in die Röhre - Fernsehen in der BRD und der DDR

65 Jahre deutsche Fernsehgeschichte in BRD und DDR: Im Forum für Zeitgeschehen am 28. Februar in Hannover richteten Expert(inn)en die Blicke zurück und nach vorn.

Programm
Einführung zur deutschen Fernsehgeschichte

Prof. Dr. Reinhold Viehoff, Universität Halle-Wittenberg
Vorträge

Dr. Franziska Kuschel, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Dr. Bernhard Engel, ZDF Medienforschung
Gespräch mit den Vortragenden

Moderation: Prof. Dr. Reinhold Viehoff, Universität Halle-Wittenberg

Ein Alltag ohne Fernsehen ist heute kaum noch vorstellbar. 65 Jahre nach dem Beginn der Ausstrahlung der ersten Programme in der BRD und der DDR blicken wir auf eine ereignisreiche Geschichte des Fernsehens zurück. Während der Zuschauer anfangs in öffentlichen "Fernsehstuben" dem aktuellen Programm folgte, eroberte der TV-Apparat schnell die heimischen Wohnzimmer. Mitte der 1970er Jahre besaß fast jeder deutsche Haushalt ein solches Gerät. Das Statussymbol des Wirtschaftswunders avancierte zum Massenmedium. Dabei hat sich die Medienlandschaft seit den ersten ausgestrahlten Programmen 1952 erheblich verändert. Eines ist aber gleich geblieben: Fernsehen prägt uns. Sandmännchen, Tagesschau, Aktuelle Stunde oder Tatort - die Programme illustrieren nicht nur persönliche Präferenzen, sondern stehen beispielsweise ikonisch für die unterschiedlichen Medienlandschaften in den beiden deutschen Staaten. Dem Fernsehen unterstellte man eine gezielte Einflussnahme oder belächelte es als nichtige Unterhaltungsmaschine. Beide Vorwürfe werden auch heute noch angeregt diskutiert. Was können wir aus mehr als einem halben Jahrhundert deutscher Fernsehgeschichte lernen? Den Blick zurück und nach vorn richteten Expert(inn)en aus der Medienwissenschaft und dem Journalismus im Rahmen des Forums für Zeitgeschehen

Foto: Jonnie Nord via Wikimedia Commons CC BY-SA 3.0 creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0