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Bedingungsloses Grundeinkommen - Ein Gewinn für die Gesellschaft?

Geld ohne Leistung? Über die Vor- und Nachteile des bedingungslosen Grundeinkommens für Sozialwesen und Arbeitswelt diskutierten Experten am 1. Dezember 2016 im Rahmen des Herrenhäuser Forums Politik-Wirtschaft-Gesellschaft, das gemeinsam mit NDR Info im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen in Hannover veranstaltet wurde.

Das während der Veranstaltung gezeigte Video können Sie hier ansehen: http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-227265.html

Programm

Impulsvorträge

Prof. Dr. Michael Opielka, ISÖ - Institut für Sozialökologie, Siegburg, und Professor für Sozialpolitik, Ernst-Abbe-Hochschule Jena
Prof. Dr. Stephan Lessenich, Institut für Soziologie, Universität München

Podiumsdiskussion mit

Prof. Dr. Jutta Allmendinger, WZB - Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
sowie den Vortragenden

Moderation: Ulrike Heckmann, NDR Info

Zusammenfassung

Eine Zusammenfassung der Diskussion finden Sie auf NDR.de unter http://www.ndr.de/info/sendungen/das_forum/Pro-oder-Kontra-Bedingungsloses-Grundeinkommen,sendung573368.html

Die Digitalisierung ("Industrie 4.0") wird in Zukunft immer mehr Menschen in den Industrieländern arbeitslos machen. Die soziale Ungleichheit wird zunehmen. Vor diesem Hintergrund wird die Idee vom bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) wieder kontrovers diskutiert. Dessen Verfechter fordern für jeden Bürger ein von Erwerbsarbeit und persönlicher Bedürftigkeit unabhängiges Einkommen. In Deutschland sollte es zwischen 800 und 1500 Euro liegen. Die Argumente der Befürworter: Die Stigmatisierung Erwerbsloser könne beseitigt, die Freiheit zur Selbstverwirklichung gestärkt und die Sozialbürokratie abgebaut werden. Die Gegner sehen allerdings die Zukunft des Sozialstaates gefährdet, wenn Einkommen nicht mehr an persönliche Leistung geknüpft sei. Das auf dem Prinzip der Gegenseitigkeit beruhende Prinzip der solidarischen Selbsthilfe würde ausgehöhlt.

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