Mediathek

In die Wiege gelegt? Von Talentschmieden und Wunderkindern

Wie und woran lässt sich Talent messen? Experten aus Theorie und Praxis diskutierten beim Herrenhausen EXTRA am 21. November, wie man Begabungen erkennen und fördern kann.

Impulsvortrag

Prof. Dr. Christian Fischer, Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Münster

Podiumsgespräch mit

Dr. Ingmar Ahl, Vorstand, Karg-Stiftung, Frankfurt am Main
Prof. Martin Brauß, Direktor, Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter (IFF) an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
Prof. Titus Georgi, Professur für Schauspiel, Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
Dr. Lars Göhmann, Vorstand, proskenion Stiftung, Lingen

Moderation: Katja Irle, freie Journalistin, Frankfurt/Main

Im Mai 2016 feierte der Dokumentarfilm "Die Prüfung" Premiere. Regisseur Till Harms begleitet darin die Schauspiel-Aufnahmeprüfung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Das Besondere dabei: Der Film richtet den Blick auf die bisher selten betrachtete Perspektive der Prüfungskommission. Diese ist bei der Suche nach den größten Talenten ebenso engagiert wie die Kandidaten im Wettbewerb um einen der begehrten Plätze. Die größte Herausforderung für Talentförderer und Bewerber besteht darin, Begabung zu erkennen bzw. sie im entscheidenden Moment unter Beweis zu stellen. Doch mit welchen objektiven Maßstäben lassen sich individuelle Fähigkeiten messen? Wie spielen subjektive Bewertungen in die Beurteilung von Begabung hinein? Was ist eigentlich Talent, wie erkennt man es und wie kann es gefördert werden?

Foto: david85 –- Fotolia.com