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Revolution in der Gentechnik - Mit Gen-Scheren gegen HIV und Krebs?

Neue Ansätze bei der gezielten Manipulation von Genen eröffnen vielversprechende Möglichkeiten zur Therapie von Krankheiten. Welche dies sind und noch sein können erklärte Toni Cathomen in einem Öffentlichen Abendvortrag am 3. November im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen im Rahmen des Herrenhausen Symposiums "Genome Editing for Gene and Cell Therapy".

Sogenannte Gen-Scheren, im Fachjargon CRISPR/Cas, TALEN und ZFN abgekürzt, eröffnen erstmals die Möglichkeit, unser Erbgut gezielt zu verändern. Durch gen-chirurgische Eingriffe können sowohl krankheitsauslösende Veränderungen im Erbgut korrigiert als auch bestimme Genfunktionen in einer Zelle präzise ausgeschaltet werden. So sollen Erbkrankheiten therapiert und Infektionskrankheiten wie AIDS oder gar Tumorerkrankungen bekämpft werden. Anhand von ausgesuchten Beispielen aus dem Forschungslabor und der Klinik stellte Toni Cathomen, Direktor am Institut für Zell- und Gentherapie, Universitätsklinikum Freiburg, Erfolge und Limitationen der Gen-Scheren-Technologie vor und beleuchtete die Chancen und Risiken der Gen-Chirurgie.

Revolution in der Gentechnik: Mit Gen-Scheren gegen HIV und Krebs?
Donnerstag, 3. November 2016, 19 Uhr
Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover

Foto: Dan Race - Fotolia.com_104499735