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Gesundheit und Kinder: Zwischen Schulbrot und Smartphone

Impulsvorträge

Prof. Dr. Wolfgang Ahrens, Epidemiologe, Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie - BIPS

Prof. Dr. Michael Schulte-Markwort, Direktor, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Podiumsdiskussion mit

Dr. Johann Böhmann, Chefarzt Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Klinikum Delmenhorst

und den Vortragenden

Moderation: Rabea Rentschler, Redakteurin Gehirn+Geist und Spektrum der Wissenschaft

Wie lässt sich die Gesundheit unserer Kinder durch gute Ernährung beeinflussen?

Tausende von Kindern sind in Europa in den vergangenen Jahren in großen Studien befragt und untersucht worden, um herauszufinden, wie es um ihre Gesundheit bestellt ist und wie sie sich verbessern lässt. Diese Studien zeigen z.B., dass jedes fünfte Kind in Europa übergewichtig oder gar fettleibig ist. In Deutschland ist jedes achte Kind im Schulalter zu dick. Da Übergewicht ein Risikofaktor für viele schwerwiegende Leiden wie Diabetes oder Krebs sein kann, sind diese Entwicklungen besorgniserregend.

Der Mehrzahl der Kinder in Deutschland geht es jedoch gut und wir alle wünschen uns, dass unsere Kinder gesund aufwachsen. Unsere Lebensumwelt stellt Kinder und ihre Entwicklung heutzutage jedoch vor viele Herausforderungen im Hinblick auf Ernährung, Bewegung und einen vernünftigen Umgang mit Medien. Grund genug zu fragen: Wie wachsen Kinder auf, was prägt ihren Lebensstil, was ihre körperliche und geistige Gesundheit? Wie prägend sind soziale Unterschiede? Was können wir tun, damit sich unsere Kinder gut entwickeln und zufrieden sind? Und in welchen Bereichen sind - vielleicht auch entgegen gesellschaftlicher Diskurse - übermäßige Sorgen unnötig?

Ein Audiomitschnitt des Herrenhäuser Gesprächs vom 24. November 2015 aus dem Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover.

Foto: VolkswagenStiftung

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