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Supercomputer: Mit Simulationen die Welt erklären?

Impulsvorträge
Prof. Dr. Michael Resch, Professor für High Performance Computing, Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart
Prof. Dr. Michael Meyer-Hermann, BRICS, Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung
Prof. Dr. Dirk Helbing, Mathematiker und Physiker, Professor für Soziologie, ETH Zürich

Podiumsdiskussion mit
Prof. Dr. Armin Nassehi, Soziologe, LMU München
sowie den Vortragenden

Moderation durch Prof. Dr. Carsten Könneker, Chefredakteur Spektrum der Wissenschaft

Supercomputer sind heute allerorts im Einsatz - auch die Wissenschaft braucht ihre gigantische Rechenpower: Durch die Simulation komplexer Systeme lassen sich z.B. Prozesse in unseren Zellen durchspielen und somit schließlich bessere Medikamente entwickeln. Mit dem "Human Brain Project" soll sogar die Funktion des menschlichen Gehirns im Computer simuliert werden. Auch die Sozial- und Wirtschaftswissenschaften setzen in den letzten Jahren vermehrt auf simulierte Szenarien. Doch wie funktionieren Simulationen und wie ermöglichen sie bessere Entscheidungen? Welche Probleme, Chancen und Risiken sind mit Simulation menschlichen Verhaltens, unserer Kognition, den Finanzmärkten oder gar Gesellschaften als Ganzes verbunden?

Welche Perspektiven Supercomputer für hochkomplexe Simulationen - beispielsweise des menschlichen Gehirns - bieten, was sie für die Forschung bedeuten und wo ihre Grenzen sind analysierte das Herrenhäuser Forum am 16. Juni in Hannover.

Foto: Trower - NASA

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