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Leopoldina Lecture: Wie gut ist die Palliativversorgung in Deutschland?

Mit: Prof. Dr. Hans-Peter Zenner, Prof. Dr. Lukas Radbruch, Prof. Dr. Nils Schneider und Martina Kern

Die Palliativversorgung soll angesichts lebensbedrohlicher und nicht heilbarer Erkrankungen für die bestmögliche Lebensqualität von Patienten und Angehörigen sorgen. Dabei gilt, belastende körperliche Symptome wie Schmerzen und Übelkeit zu lindern, und altersgerechte Unterstützung bei psychosozialen Problemen zu bieten, sodass verbleibende Lebenszeit bestmöglich genutzt werden kann. In der öffentlichen Diskussion haben die Themen Sterben und Tod in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Es besteht ferner ein breiter Konsens in der Öffentlichkeit über die Notwendigkeit einer flächendeckenden, qualitativ hochwertigen und evidenzbasierten Palliativversorgung in Deutschland. Dieses Ziel ist jedoch noch nicht erreicht.

Wie muss bestmögliche und flächendeckende Palliativversorgung aussehen? Wann ist ein Patient ein Palliativpatient, und wer fällt die Entscheidung? Was kann man von anderen Ländern lernen, und ist Forschung an und mit Menschen und Angehörigen angesichts nicht heilbarer Erkrankungen ethisch vertretbar?

Diesen und anderen Fragen widmete sich die 5. Leopoldina-Lecture. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Vortragsreihe "Leopoldina Lectures in Herrenhausen" statt, die die VolkswagenStiftung gemeinsam mit der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina organisiert.

Foto: sudok1 - Fotolia.com

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