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Impfen: Forschung und Entwicklung zum Schutz gegen Infektionskrankheiten

Grußwort
Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung

Einführung
Prof. Dr. Jörg Hacker ML, Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften, Leopoldina

Impulsvorträge
Prof. Dr. Stephan Becker, Direktor des Instituts für Virologie an der Philipps-Universität, Marburg

Prof. Dr. Sebastian Suerbaum ML, Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene, Medizinische Hochschule Hannover
Diskussionsrunde


Was Schutzimpfungen heute möglich machen, diskutierten renommierte Experten am 28. Januar 2015 bei einer Leopoldina-Lecture im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen.

Impfungen gehören zu den kostengünstigsten, einfachsten und effektivsten Maßnahmen, um Menschen vor ernsthaften und oft lebensbedrohlichen Infektionserkrankungen zu schützen. Durch Impfungen lassen sich viele Infektionskrankheiten stark zurückdrängen oder - wie im Fall der Pocken - sogar gänzlich ausrotten.

Dennoch zählen Infektionskrankheiten weltweit nach wie vor zu den häufigsten Todesursachen. Oft, wie im Fall der jüngsten Ebola-Epidemie oder von SARS, ist es ein Wettrennen der Medizin gegen die Zeit. Hier gilt es, kurzfristige Strategien zu entwickeln, um Krankheitsausbrüche, die Infektionserreger verursachten, rasch und wirksam einzudämmen. Zudem entwickeln Forscher Impfungen zunehmend für die langfristige Prävention von Erkrankungen. Denn heute gehen Wissenschaftler davon aus, dass 20 % aller Tumorerkrankungen auf Infektionen mit Bakterien oder Viren zurückzuführen sind, zum Beispiel Magenkrebs auf das Bakterium Helicobacter pylori und Gebärmutterhalskrebs auf bestimmte humane Papillomviren.

Die Veranstaltungsreihe "Leopoldina-Lectures in Herrenhausen" ist eine Kooperation der VolkswagenStiftung und der Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina.

Foto: Janek Stroisch / Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina