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Afrika-Berichterstattung: Aus der Sicht von Zeit- und Augenzeugen

Podiumsdiskussion:
- Hans-Josef Dreckmann, ehem. Ostafrika-Korrespondent der ARD
- Charlotte Wiedemann, freie Journalistin mit den Themenschwerpunkten Afrika und Islam
- Dr. Bernhard Gißibl, Leibniz-Institut für Europäische Geschichte Mainz

Moderation:
- Prof. Dr. Johannes Paulmann, Leibniz-Institut für Europäische Geschichte Mainz

In Afrika verfügen deutsche Medien über nur wenige feste Korrespondentenstandorte. Die Korrespondenten stehen vor der unmöglich erscheinenden Aufgabe, der politischen und kulturellen Vielfalt des riesigen Kontinents gerecht zu werden. Zudem ist Afrika üblicherweise nur dann für die deutschen Redaktionen interessant, wenn es um Krisen, Kriege und Katastrophen – was oftmals ethische Abwägungen erfordert – oder wilde Tiere geht. Wie gehen Afrikakorrespondenten mit diesen Anforderungen um? Wie gestaltet sich das Netzwerk an unsichtbaren Helfern eines Korrespondenten – und was bedeutet vor diesem Hintergrund eigentlich „Augenzeugenschaft“? Antworten geben die Gäste bei einer Kooperationsveranstaltung mit dem Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) aus Mainz.

Foto: Claudia Levetzow für VolkswagenStiftung

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