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Wie viel Streit braucht die Demokratie? Über das Verschwinden des Politischen

Impulsvorträge:
- Prof. Dr. Paul Nolte, Historiker, Freie Universität Berlin
- Dr. Torben Lütjen, Politikwissenschaftler, Universität Düsseldorf

Podiumsdiskussion mit
- Prof. Dr. Dirk Jörke, Politikwissenschaftler, Technische Universität Darmstadt
- Tina Hildebrandt, Journalistin, DIE ZEIT
sowie den Vortragenden

Moderation: Dr. Tanja Busse, Journalistin

Wer heutzutage in der Politik nach authentischen Diskursen und Auseinandersetzungen über unser gesellschaftliches Zusammenleben sucht, wird selten fündig. Wenngleich zahlreiche Debatten geführt werden, fehlt es häufig an ernsthaften Diskursen und Visionen.

Gleichzeitig erleben wir vielerorts eine "participatory revolution": unkonventionelle Formen der Partizipation bieten neue Möglichkeiten des politischen Engagements. Derweil sinkt die Beteiligung der unteren Bevölkerungsschichten bei Wahlen, Bürgerinitiativen oder -foren weiter. Die Politik scheint einer heterogenen Bevölkerung gegenüberzustehen, in der sich viele politisch "abgehängt" fühlen.

Sind wir schon in der "Postdemokratie" angelangt? Teilen wir überhaupt noch politische Visionen? Was lässt sich aus den Entwicklungen in anderen Ländern lernen? Kann die Politik revitalisiert werden? Und wie lassen sich neue Formen des politischen Engagements etwa in und durch soziale Medien einordnen?

Foto: David Carreno Hansen

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