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China-Berichterstattung: Aus der Sicht von Zeit- und Augenzeugen

Podiumsdiskussion:
- Gisela Mahlmann, ehem. ARD-Korrespondentin in Peking
- Dr. Astrid Freyeisen, BR-Wirtschaftsredakteurin, Schwerpunkt China
- Prof. Dr. Daniel Leese, Professor für Geschichte und Politik des modernen China, Universität Freiburg

Moderation:
- Dr. Bernard Gißibil, IEG Mainz
- Prof. Dr. Johannes Paulmann, IEG Mainz

Der rasante Aufstieg der chinesischen Volkswirtschaft zur größten in Asien hat das Interesse der westlichen Welt an China enorm gesteigert. Es richtet sich nicht nur auf die Produktion von Konsumgütern sondern auch auf die gesamte Gesellschaft. Eine freie Berichterstattung über China wird von den Behörden jedoch stark eingeschränkt. Westliche Journalisten werden dadurch zu wichtigen Botschaftern, um die Weltöffentlichkeit über innenpolitische Konflikte oder den Umgang mit Menschenrechten zu informieren. Wie wurden deutsche Korrespondenten in den letzten Jahrzehnten dieser Rolle gerecht – beispielsweise bei der Berichterstattung über die in China totgeschwiegenen Unruhen auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1989 oder den Konflikt um Tibet? Aus welchen Quellen schöpfen sie vertrauenswürdige Informationen und wie vereinbaren sie als Korrespondenten den Anspruch auf freie Berichterstattung mit rigider staatlicher Informationskontrolle? Antworten gibt das Herrenhäuser Forum, das eine Kooperationsveranstaltung der VolkswagenStiftung mit dem Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) der Universität Mainz ist.

Foto: Mirko Krenzel für VolkswagenStiftung

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