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Migration: Die schwierige deutsche Zuwanderungsdebatte

Impulsvortrag:
Prof. Dr. Herbert Brücker, Migrationsforscher, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Podiumsdiskussion mit
- Dr. Holger Kolb, wiss. Mitarbeiter, Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration
- Prof. Dr. Annette Treibel, Sprecherin der Sektion 'Migration und ethnische Minderheiten' der Deutschen Gesellschaft für Soziologie; Institut für Transdisziplinäre Sozialwissenschaft, Pädagogische Hochschule Karlsruhe
sowie dem Vortragenden

Moderation: Minou Amir-Sehhi, Journalistin

Seit die EU-Freizügigkeit in der gesamten Union gilt, können auch die Bürger der ärmsten Mitgliedstaaten ohne Einschränkung nach Deutschland kommen, um hier erwerbstätig zu sein. Viele Bundesbürger fürchten, dass die hiesigen Sozialleistungen "Armutsflüchtlinge" nach Deutschland locken. Parolen wie "Wer betrügt, der fliegt" werden formuliert und Politiker und Parteien versuchen, das Migrationsthema zur eigenen Profilierung zu nutzen.
Deutschland tut sich schwer mit der Einwanderungsfrage. Aber: Ist die befürchtete Ausnutzung der Sozialsysteme innerhalb der bestehenden Gesetze überhaupt möglich? Öffnen sich die Grenzen nicht vielmehr für qualifizierte Arbeitnehmer, die Deutschland gut gebrauchen kann? Dies wurde diskutiert im Herrehäuser Forum Politik-Wirtschaft-Gesellschaft der VolkswagenStiftung.

Foto: Claudia Levetzow

ListenToScience - Der Wissenschaftspodcast der VolkswagenStiftung