Hintergrund Afrika Initiative

Ausschreibungen in der Afrika-Förderinitiative

Die Initiative "Wissen für morgen – Kooperative Forschungsvorhaben im sub-saharischen Afrika" soll vor allem jungen afrikanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in ihren Heimatländern Perspektiven eröffnen. Dabei verfolgt die Stiftung über ein dreistufiges Karrieremodell einen langfristigen und nachhaltigen Weg, der es dem dortigen Forschernachwuchs ermöglicht, auch nach der Promotion längerfristig an afrikanischen Institutionen zu arbeiten.

In der mittlerweile abgeschlossenen ersten Förderphase der Initiative waren Doktoranden und Masterstudierende eingebunden in internationale Kooperationsvorhaben, die im Zuge der folgenden thematischen Ausschreibungen bewilligt wurden:

  • Political, Economic, and Social Dynamics in Sub-Saharan Africa
  • Communicable Diseases in Sub-Saharan Africa
  • from the African Bench to the Field
  • Resources, their Dynamics, and Sustainability
  • Capacity Development in Comparative and Integrated Approaches
  • Violence, its Impact and Coping Strategies
  • Negotiating Culture in the Context of Globalization
  • Resources, Livelihood Management, Reforms, and Processes of Structural Change

Die Afrika-Initiative ist um einen Baustein reicher. Derzeit läuft die zweite Förderphase, in der junge Wissenschaftler über Postdoktoranden-Programme die Möglichkeit erhalten, eigene Projekte zu beantragen. Diese sind an den afrikanischen Heimatinstituten verankert.

Dazu zählt das im Text vorgestellte Postdoktoranden-Programm in den Sozialwissenschaften; zuvor wurden bereits Bewilligungen ausgesprochen in Postdoktoranden- Programmen zu:

– "Neglected Tropical Diseases and Related Public Health Research",
– den Ingenieurwissenschaften,
– "Resources, their Dynamics, and Sustainability".

Sind die Junior-Postdoktoranden mit ihren Vorhaben erfolgreich, können sie in einer dritten Förderphase ihren Weg als Senior-Postdoktoranden fortsetzen. Dieser Schritt gelang im Jahr 2012 drei Postdoktoranden aus dem Programm zu den "Neglected Tropical Diseases". Darüber hinaus hat die Stiftung im Jahr 2012 – die Entscheidungen fallen Mitte 2013 – ein Postdoktoranden-Programm für die Geisteswissenschaften und ein weiteres zum Themenfeld „Livelihood Management, Reforms, and Processes of Structural Change“ ausgeschrieben, wobei ersteres nicht nur den wissenschaftlichen Nachwuchs im sub-saharischen Afrika, sondern auch an den Universitäten Nordafrikas adressiert