Konferenz zum Arabischen Frühling

Die begleitende Erforschung der aktuellen Ereignisse in der arabischen Welt ist das Thema einer Konferenz, die vom 24. bis zum 26. Februar 2012 in Leipzig stattfindet.

Die begleitende Erforschung der aktuellen Ereignisse in der arabischen Welt ist das Thema einer Konferenz, die vom 24. bis zum 26. Februar 2012 in Leipzig stattfindet.

Bei der vom Orientalischen Institut der Universität Leipzig organisierten Veranstaltung werden 130 arabische und deutsche Wissenschaftler verschiedener Disziplinen erwartet, die gemeinsam die aktuellen Ereignisse in der arabischen Welt diskutieren und längerfristig erforschen möchten. Das Expertentreffen, das unter dem Titel "Realigning Power Geometries in the Arab World" steht, geht auf eine Initiative des Instituts unter der Leitung von Professor Dr. Jörg Gertel in Zusammenarbeit mit der VolkswagenStiftung zurück. Neben dem nicht-öffentlichen Konferenzteil laden die Veranstalter am 24. Februar alle am Thema Interessierten um 17.00 Uhr zu der Podiumsdiskussion "Arabischer Frühling - Dynamiken und Perspektiven" in den Saal des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig ein. Debattiert wird über die Dynamiken und Perspektiven des Arabischen Frühlings. Auf dem Podium sitzen: Prof. Randa Aboubakr (Universität Kairo, Literaturwissenschaft: Widerstandsliteratur), Prof. Dalenda Largueche (Universität La Manouba Tunis, Geschichte und Gender Studies), Prof. Günter Meyer (Universität Mainz, Geografie, Deutsche Arbeitsgemeinschaft Vorderer Orient), Prof. Rachid Ouaissa (Universität Marburg, Politikwissenschaft) und Prof. Birgit Schäbler (Universität Erfurt, Geschichte). Die Veranstaltung wird Deutsch-Arabisch simultan gedolmetscht. Für die Podiumsdiskussion ist eine Anmeldung erforderlich per Mail: arabworld@uni-leipzig.de oder telefonisch unter: 0341/9731815.
 
Das Ziel der Konferenz ist es, einerseits den Stand der Forschung aufzuarbeiten und andererseits Forschungslücken zu identifizieren sowie mit der VolkswagenStiftung über mögliche Förderformate zu diskutieren. Die 50 arabischen Teilnehmer kommen aus Algerien, Ägypten, Irak, Jemen, Jordanien, Libanon, Marokko, Oman, Palästina, Qatar, Sudan, Tunesien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Weitere Informationen im Internet unter http://www.orient.uni-leipzig.de/forschung/projekte/realigning-power-geometries/