KI in der Kultur: Zehn Planning Grants vergeben

Im Rahmen des Programms LINK-Masters der Stiftung Niedersachsen und der VolkswagenStiftung erhalten zehn interdisziplinäre Projektteams jeweils 10.000 Euro, um ihre Ideen weiter auszuarbeiten.

Zwei Kettenglieder greifen ineinander.
Lassen sich Kreativität und Technik vereinbaren? Das Programm "LINK - Künstliche Intelligenz in Kunst und Kultur" sucht nach Antworten. (Grafik: Stiftung Niedersachsen)

Die Jury des Programms LINK-Masters hat zehn Projektideen zur Förderung mit Planning Grants in Höhe von je 10.000 Euro ausgewählt. Die Kollaborationen zwischen Kulturschaffenden und Forschenden werden in den kommenden sechs Monaten konkreter ausgearbeitet. Gefördert werden Ideen aus den Bereichen Architektur, Tanz, Musik, Theater, Kunst und musealer Vermittlung.

So sollen mit Hilfe von Robotik selbstklingende Instrumente geformt oder robotische Partner für Tanzimprovisationen entwickelt werden. KI soll als "Theatermaschine" einzigartige Theatererlebnisse oder als "empathische Theaterinstallation" gemeinsam mit Besucherinnen und Besuchern die Entwicklung von Geschichten ermöglichen. Die Projektideen machen KI sinnlich und ästhetisch erfahrbar, zeigen Potenziale der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine und loten deren Grenzen aus. Eine vollständige Übersicht der zehn Projektideen bietet die Pressemitteilung der Stiftung Niedersachsen

Im Rahmen des Programms LINK-Masters fördern die Stiftung Niedersachsen und die VolkswagenStiftung gemeinsam interdisziplinäre, wegweisende KI-Projekte zwischen Kunst und Wissenschaft. LINK-Masters ist ein Teil des Programms "LINK – Künstliche Intelligenz in Kunst und Kultur", das seit 2018 von der Stiftung Niedersachsen durchgeführt wird.