Jetzt einreichen: Beste wissenschaftliche Nachwuchspublikation 2018 gesucht

Die Einreichungsfrist für den Opus Primum Förderpreis der VolkswagenStiftung (Preisgeld: 10.000 Euro) ist gestartet!: Ab sofort und bis zum 15. August 2018 können Verlage Sachbücher für die Auszeichnung in 2018 ins Rennen schicken. Parallel zum Start dieser Ausschreibungsphase verlost die Stiftung Ausgaben des Siegertitels  aus dem vergangenen Jahr, nämlich "Globale Bewegungsfreiheit – Ein philosophisches Plädoyer für offene Grenzen" von Dr. Andreas Cassee.

Ob Geistes- oder  Gesellschaftswissenschaften, Kultur- oder Naturwissenschaften, Informatik, Erziehungs- oder Musikwissenschaften – nicht das Fachgebiet ist entscheidend für die Auswahl zum Opus Primum. Einzig, dass eine deutschsprachige Publikation gut lesbar geschrieben, einem breiten Publikum verständlich und von hoher wissenschaftlicher Qualität sein muss, ist Voraussetzung, um für den Förderpreis infrage zu kommen. Die VolkswagenStiftung möchte mit Opus Primum den wissenschaftlichen Nachwuchs stärken und unterstreichen, dass Wissenschaftsvermittlung für die Forschung eine zentrale Aufgabe ist: Der Preis richtet sich ausdrücklich an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in der Regel nicht älter als 35 Jahre sein sollten.

Unsere bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger publizierten unter anderem über das Ministerium für Staatssicherheit der DDR, über die Geschichte der katholischen Sioux, über aktuelle Betrachtungen von Einwanderungs-Beschränkungen, justizflüchtige NS-Täter in Südamerika und weitere spannende Themen. (Link zur Übersicht über die Gewinner.)

Verlosung der Gewinner-Publikationen seit 2011

Zum Beginn der Ausschreibungsphase für den Opus Primum 2018 verlost die VolkswagenStiftung die Gewinner-Publikation des vergangenen Jahres. 2017 erhielt Dr. Andreas Cassee für sein Werk "Globale Bewegungsfreiheit – Ein philosophisches Plädoyer für offene Grenzen" den Förderpreis der Stiftung. Wer dieses Buch gewinnen möchte, schreibt einfach bis zum 22. April 2018 eine Mail an opus-primum(at)volkswagenstiftung.de mit dem Betreff "Globale Bewegungsfreiheit" sowie seinem Namen und seiner Postanschrift. Den/Die Gewinner/in werden wir am 23. April 2018 auslosen und benachrichtigen. (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen)

Weitere Opus-Primum-Siegertitel der vergangenen Jahre werden wir in den kommenden Monaten bis zur Bekanntgabe der oder des diesjährigen Preisträgerin oder Preisträgers Anfang November ebenfalls verlosen.

Welche formalen Voraussetzungen müssen für eine Einreichung erfüllt sein?

Stichtag für Bewerbungen um den Opus Primum ist der 15. August 2018. Alle wissenschaftlichen Erstlingswerke, deren Erscheinungsdatum zwischen dem 1. Oktober 2017 und dem 15. Oktober 2018 liegt, kommen für eine Einreichung infrage.

Die Vorschläge für den Opus Primum Förderpreis müssen über die jeweiligen Verlage eingereicht werden, welche sich mit jeweils bis zu drei Titeln bewerben können. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro geht an den bzw. die Autor/in und ist zur eigenen Weiterbildung im Forschungsfeld, zum Besuch von wissenschaftlichen Konferenzen oder zur Anschaffung von Literatur für Forschungsvorhaben gedacht.

Wie und wo wir der Preis verliehen?

Der Opus Primum wird in jedem Jahr zusammen mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis in Schloss Herrenhausen, Hannover, verliehen. Die Verleihung findet mit geladenen Gästen im Rahmen einer feierlichen Abendgala statt und wird live auf NDR Kultur übertragen.

Wer entscheidet über die Vergabe des Opus Primum?

Der Beirat, der über die Vergabe des Förderpreises entscheidet, setzt sich aus verschiedenen Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Medien zusammen (alphabetische Reihenfolge):

Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung, Hannover (Vorsitz); Dr. Ulrich Kühn, leitender Redakteur, NDR Kultur, Hannover; Prof. Dr. Claudia Schnurmann, Professorin für Nordamerikanische, karibische und atlantische Geschichte der Neuzeit, Universität Hamburg; Christian Schwägerl, Wissenschaftsjournalist und Autor, Berlin; Prof. Dr. Caja Thimm, Professorin für Medienwissenschaft und Intermedialität, Universität Bonn; Dr. Jutta von Campenhausen, Wissenschaftsjournalistin und Autorin, Hamburg; Prof. Dr. Christina Wessely, Professorin für Kulturgeschichte des Wissens, Leuphana Universität Lüneburg

Weitere Informationen zum Förderpreis Opus Primum der VolkswagenStiftung.