Immobilien
Der Diversifizierungsgedanke wird im Liegenschaftsbereich fortgeführt. Ebenso wie die Aktien stellen Immobilienanlagen Substanzwerte dar, die vor Inflationsrisiken schützen sollen. Gleichzeitig bilden die Mieteinnahmen eine wichtige Komponente bei der Erwirtschaftung der laufenden Erträge und der Bereitstellung von Fördermitteln.
Beide Aspekte tragen dazu bei, dass Immobilien im Rahmen des Gesamtportfolios eine bedeutende Rolle spielen. Der von der Vermögensverwaltung betreute Immobilienbestand lag im Juni 2011 bei einem Wert von rund 414 Mio. Euro – mit einem Anteil am Gesamtvermögen von rund 14 Prozent.
Innerhalb des Immobilienbereichs wird die Risikodiversifikation durch eine breite geografische Streuung der Anlagen erreicht. Historisch gewachsen liegt der Schwerpunkt im Inland. Die deutschen Immobilien werden über Tochtergesellschaften gehalten, die extern verwaltet und von der Stiftung betreut und kontrolliert werden. Es handelt sich um Wohn- und Büroobjekte, die über ganz Deutschland gestreut sind. Hinzu kommen zwei an wissenschaftliche Einrichtungen vermietete Büroimmobilien in London und Washington, die sich ebenfalls im Eigentum von Tochtergesellschaften der VolkswagenStiftung befinden.
Die angestrebte Ausweitung der europäischen Immobilienanlagen soll in den nächsten Jahren durch die Aufstockung des Immobilien-Spezialfonds fortgesetzt werden. Der Anteil des Fonds am gesamten Liegenschaftsbestand liegt derzeit bei 34 Prozent. Die Anlagen des Fonds – allesamt Bürogebäude – sind bisher über Frankreich, die Niederlande und Belgien gestreut. Investitionen auf weiteren europäischen Büromärkten sind geplant.
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