Aktien

Aktienanlage nach Ländern; Stand: Juni 2012
Aktienanlage nach Ländern; Stand: Juni 2012
Dem Prinzip der Portfoliotheorie folgen wir auch bei der Aktienanlage. Innerhalb dieses Bereiches gilt ebenso die Zielsetzung, Risiken und Chancen breit zu streuen, um eine möglichst gleichmäßige Wertentwicklung zu erreichen. 

Zurzeit macht das Investment in Aktien 24,9 Prozent des disponiblen Stiftungsvermögens aus. Etwa die Hälfte des Aktienvermögens sind „Blue Chip-Titel“ der Euro-Teilnehmerländer, die in eigener Regie gemanagt werden. Die übrigen Anlagen verteilen sich auf Aktien aus den USA, Kanada, den Ländern Europas ausserhalb der Eurozone, Japan und weiteren Ländern Südostasiens. Hierfür wurden externe Mandate für Spezialfonds an verschiedene Kapitalanlagegesellschaften vergeben. 

Die VolkswagenStiftung legt bei der Aktienanlage aus Gründen der Diversifikation vorrangig Wert auf die Präsenz in Märkten verschiedener geografischer Regionen. Das Aktieninvestment der Stiftung ist strukturiert, für die einzelnen Teilbereiche wurden separat zu betrachtende Portfolien gebildet. Jedem Portfolio ist eine bestimmte Benchmark, ein Vergleichsmaßstab, zugeordnet. Diese Benchmarks enthalten für die jeweiligen Anlagebereiche typische, deren Entwicklung widerspiegelnde Indizes, an denen die Performance des einzelnen Marktes gemessen wird. 

Für die Spezialfonds wie auch für den eigenverwalteten Bestand wurde ein passiver Managementansatz gewählt. Hier ist es die Aufgabe des Fondsmanagements, die entsprechende Benchmark zu erreichen. Negative Marktentwicklungen werden dabei in Kauf genommen, da sie in der Regel durch positive andere Teilportfolios des Gesamtvermögens kompensiert werden und sich so insgesamt bei reduziertem Risiko eine Glättung der Wertschwankungen erreichen lässt.