Generalsekretär Dr. Wilhelm Krull
Nach einem Studium der Germanistik, Philosophie, Pädagogik und Politikwissenschaft sowie Stationen als DAAD-Lektor an der Universität Oxford und in führenden Positionen beim Wissenschaftsrat und in der Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft ist Dr. Wilhelm Krull seit 1996 Generalsekretär der VolkswagenStiftung. Neben seinen beruflichen Tätigkeiten in der Wissenschaftspolitik und Forschungsförderung nahm und nimmt er zahlreiche Funktionen in nationalen, ausländischen und internationalen Gremien wahr.
Gegenwärtig ist er Vorsitzender des Stiftungsrats der Universität Göttingen, Mitglied des Governing Board der Central European University in Budapest, der Wissenschaftlichen Kommission des Landes Niedersachsen und der Kuratorien des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie in Göttingen, des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München sowie des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik in Potsdam und Hannover.
2004/05 wirkte er in einer Expertenkommission zur Evaluation der Science Foundation Ireland mit. 2005 leitete er die Gründungskommission zum Aufbau einer Akademie der Wissenschaften in Hamburg. Mit einer Kommission ausgewiesener Persönlichkeiten des deutschen Hochschulwesens erarbeitete er im gleichen Jahr ein Eckpunktepapier für ein zukunftsfähiges deutsches Wissenschaftssystem ("Zwölf Empfehlungen").
In verschiedenen Funktionen engagierte und engagiert sich Dr. Krull national und international für das Stiftungswesen.
Von 2003 bis 2005 war er Chairman des Hague Club, der Vereinigung der größten europäischen Stiftungen. Den Vorsitz im Vorstand des European Foundation Centre hatte er von Juni 2006 bis Mai 2008 inne. Im Juni 2008 wurde Dr. Krull zum Vorstandsvorsitzenden des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen gewählt. Seit Anfang 2010 ist er Vorsitzender des Aufsichtsrats des FWF-Wissenschaftsfonds Wien.
In der jüngeren Vergangenheit hat Dr. Krull folgende Ehrungen erhalten: 2001 wurde er mit der Leibniz-Medaille der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz ausgezeichnet, 2007 erhielt er den schwedischen Nordstern-Orden und 2009 wurde er zum Ehrensenator der Universität Konstanz ernannt.
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Ausgewählte Reden und Publikationen
aus dem Jahr 2010:
02. März 2010
„Vom Nutzen und Nachteil der Qualitäts-bewertung für die Geisteswissenschaften“ Gastvortrag an der Universität Zürich
25. Februar 2010
„Zukunft stiften – aber wie?“ Impulsreferat zum 1. Herrenhäuser Gespräch „Wer rettet die Kultur, wenn alle Kräfte ausgereizt sind?“
26. Januar 2010
„Wie frei ist autonom?“ Vortrag an der Universität Bonn. Videointerview zu diesem Vortrag bei Uni-Bonn.TV
aus dem Jahr 2009:
06. Oktober 2009
Statement für die Pressekonferenz aus Anlass des 20-jährigen Jubiläums der „Sammlung deutscher Drucke“, Frankfurt am Main
13. Mai 09
„Hat das Humboldtsche Bildungsideal noch eine Zukunft?“ Impulsreferat zum Symposium „Wissen und Geist. Universitätskulturen“ in Leipzig
08. Mai 09
Rede für die Festveranstaltung
zum Hannover StiftungsTag 2009
07. Mai 09
Rede für die Mitgliederversammlung
zum Hannover StiftungsTag 2009
April 09
„Zivilgesellschaft wird aktiv"; Beitrag zum Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration. Veröffentlicht in Stiftung&Sponsoring, Heft 2/2009
30. März 09
"Zur Lage der Forschung in Deutschland"; Festrede auf der Wissenschaftsgala des DHV in Düsseldorf
aus dem Jahr 2008:
27. Juni 08
Schlusswort bei der Festveranstaltung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen in München
25. Juni 08
Festvortrag anlässlich des 60. Geburtstages von Professor Dr. Helwig Schmidt-Glintzer in Wolfenbüttel
Hier finden Sie weitere Reden.
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Persönliche Referentin des Generalsekretärs:

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